Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.10.2008

Monitoring mit Monet beugt IT-Ausfällen vor

Die Nethinks GmbH aus Fulda bietet mit "Monet 2.0" ein Netz- und System-Monitoring-Tool auf Open-Source-Basis an.

Eine höhere IT-Verfügbarkeit und damit geringere Betriebskosten verspricht die Firma Nethinks aufgrund der Diagnosefähigkeiten ihres Produkts Monet 2.0. Die Monitoring-Software für das Netz- und System-Management basiert auf Open Source und ist daher lizenzkostenfrei. Lediglich Installation und Beratung werden von Nethinks berechnet. Monet sammelt Daten aus unterschiedlichen Systemen und Diensten, wertet sie aus und bereitet sie grafisch auf.

Zu den verschiedenen Darstellungsformen zählt zunächst die taktische Übersicht. Hier werden die drei Teilbereiche "Geräte mit Störung", "Verfügbarkeit in 24 Stunden" sowie "Benachrichtigungen, Diagramme und Berichte" abgebildet. Ebenfalls enthalten ist die Suche eines Geräts über dessen IP-Adresse oder Namen. Wird ein Gerät mit einer Störung angezeigt, gelangt man über den dahinterliegenden Link zu Detailinformationen wie Inventardaten, Schnittstellen, Gruppenzugehörigkeit und den letzten fünf Benachrichtigungen für diese Komponente.

Weitere Visualisierungs-Features von Monet sind die Darstellung hierarchisch aufgebauter Netzstrukturen, logischer Verschaltungen von Geräten innerhalb des Netzes und Aufrisse von Server-Räumen. Auch geografische Ansichten sind möglich. Der aktuelle Status eines Geräts wird in den Farben grün (alles in Ordnung) oder rot angezeigt.

IT-Visualisierung deckt Strukturprobleme auf

Nethinks gibt zu bedenken, dass bereits die Visualisierung einer Standort-IT etwas über deren Funktionsfähigkeit aussagt. Es gelte der Grundsatz: "Was gut aussieht, funktioniert (meistens) auch gut". Lässt sich ein Netz grafisch gut beschreiben, könne man davon ausgehen, dass strukturell keine Probleme auftreten. Es lasse sich zum Beispiel auf einen Blick erkennen, welche Elemente redundant ausgelegt sind und welche noch besonders geschützt werden müssen.

Vielfältige Optionen für Benachrichtigungen

Statusinformationen werden entweder von den Komponenten selbst über den "Syslog"-Dienst erkannt und aktiv an Monet geschickt, oder sie werden von dem Monitoring-Tool eingesammelt. Die Kriterien, nach denen solche Benachrichtigungen im Menüpunkt "Ereignisse" dargestellt werden, sind vielfältig. Neben Filtern gibt es Rollenkonzepte, Kalenderfunktionen und Einstellungen für Eskalationsstrategien. Hinzu kommen Graphen für Performance-Daten wie I/O-, CPU- und Diensteleistung.

Was ein Systemstillstand kostet

Unternehmensgröße nach Mitarbeitern

200

1000

3000

IT-Ausfallkosten (in Euro) pro Mitarbeiter und Stunde

43,50

43,50

43,50

IT-Ausfallkosten (in Euro) gesamt pro Stunde

8700,00

43 500,00

130 500,00

IT-Ausfallkosten (in Euro) pro Jahr bei 99 % Verfügbarkeit (= 3,65 Tage Ausfall)

508 080,00

2 540 400,00

7 621 200,00

IT-Ausfallkosten (in Euro) pro Jahr bei 99,999 % Verfügbarkeit (= 0,00365 Tage Ausfall)

508,08

2540,40

7621,20

Schließlich bietet Monet noch Verwaltungswerkzeuge für Inventardaten. Hierzu zählen neben technischen Angaben auch nichttechnische Informationen etwa über Lieferanten, Wartungsverträge, Garantiezeiten und Standort des Geräts. (ue)