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26.03.2008

Monoliner FGIC muss sich neue Gelder beschaffen

Von Lavonne Kuykendall DOW JONES NEWSWIRES

Von Lavonne Kuykendall DOW JONES NEWSWIRES

CHICAGO (Dow Jones)--Nach Rückstellungen von rund 800 Mio USD hat der angeschlagene US-Anleihenversicherer Financial Guaranty Insurance Co (FGIC) rechtlich vorgeschriebene Kapitalquoten unterschritten. Die Gesellschaft müsse nun einen Plan für die Beschaffung neuer Gelder vorlegen, teilte die in New York ansässige FGIC am Mittwoch mit. Anderenfalls drohten harte Konsequenzen.

Sollte der nun zu erarbeitende Plan die Anforderungen nicht erfüllen, so könne der oberste Versicherungsaufseher von New York drastische Maßnahmen verhängen. Unter anderem könne er dem Unternehmen die Zeichnung neuer Policen untersagen oder die regulatorische Kontrolle der FGIC beantragen, schreibt der Monoliner im Finanzbericht für 2007, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Im Zuge der sich in den vergangenen Monaten weitere verschlechternden Lage hatte FGIC bereits freiwillig die Zeichnung neuer Versicherungsverträge eingestellt. Zudem hatte sie als erster Anleihenversicherer die Aufspaltung in zwei Gesellschaften beantragt.

Der mit 42% größte Anteilseigner der FGIC, die PMI Group Inc, hatte jüngst eine Kapitalspritze für das Unternehmen ausgeschlossen. Weiterhin sind unter anderem Blackstone und Cypress mit je 23% an dem Anleihenversicherer beteiligt.

Die Rückstellungen von 800 Mio USD seien für zu erwartende Verluste bei Kreditderivaten im Subprimebereich vorgenommen worden, schreibt FGIC. Im vierten Quartal hatte die Gesellschaft 1,89 Mrd USD eingebüßt. Das Minus resultierte überwiegend aus so genannten Mark-to-Market-Verlusten auf das Kreditederivateportfolio, sie beliefen sich auf 1,71 Mrd USD.

Inzwischen habe alle drei großen Ratingagenturen das Finanzstärkerating von FGIC reduziert. Am Freitag hatte Standard & Poor's angekündigt, die Bonität auf eine mögliche weitere Abstufung hin zu überprüfen.

Die Kurse der Anleihenversicherer gaben am Mittwoch nach. PMI waren mit einem Minus von zeitweise mehr als 7% größter Verlierer.

Webseite: http://www.fgic.com -Von Lavonne Kuykendall, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/nas

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