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US-Halbleiterindustrie weiter im Aufwind:


25.04.1986 - 

Motorola arbeitet wieder mit Gewinn

SAN FRANCISCO (CW) - Der amerikanische Halbleitermarkt befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung. So hat die Zahl der Aufträge im März erneut zugenommen. Die Motorola Inc. schreibt sogar wieder schwärze Zahlen.

In der US-Chipbranche, der lange Zeit das Wasser bis zum Halse stand, hält die Phase der Erholung an. Im Vergleich zum Februar verzeichnete die Industrie im März 21,1 Prozent mehr Bestellungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der -Auftragseingang gar um 26,7 Prozent auf 784,4 Millionen Dollar. Damit wurde der höchste Stand seit Oktober 1984 erreicht.

Nach Auskunft des amerikanischen Halbleiterhersteller-Verbandes, der Semiconductor Industry Association (SIA), nahmen auch die Auslieferungen zu. Ihr Wert wuchs im Vergleich zum Februar um 31,6 Prozent auf 794,1 Millionen Dollar. Dennoch sind die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahresmonat noch immer um vier Prozent niedriger.

Den Aufwärtstrend der amerikanischen Chip-Industrie belegt auch das Verhältnis zwischen Aufträgen und Auslieferungen, das mit 1,15 bereits drei aufeinanderfolgende Monate über 1,0 liegt. Im März vergangenen Jahres lag der Wert mit 0,78 kurz vor dem Tiefpunkt; dieser wurde im Frühsommer 1985 mit etwa 0,6 erreicht.

Deutlich verbessern konnte die Motorola Inc. ihre Ergebnisse im ersten Quartal (29. März). So meldete sich das Unternehmen nach zwei erheblichen Quartalsverlusten wieder in der Gewinnzone zurück. Der Reingewinn für das erste Quartal lag nach Auskunft eines Sprechers bei 45 Millionen Dollar. Der Umsatz stagnierte bei 1,33 (1,32) Milliarden Dollar. Dennoch sei der Absatz um rund zehn Prozent geringer gewesen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Dagegen hat die Intel Corp. noch immer keinen festen Boden unter den Füßen. Das Unternehmen wies für das erste Quartal einen Verlust von 22 Millionen Dollar aus. Zur gleichen Zeit im Vorjahr hatte -Intel noch einen Gewinn von elf Millionen Dollar melden können. Der Umsatz lag bei 280 Millionen Dollar; im Vorjahresquartal hatte er schon 370 Millionen Dollar betragen.