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16.01.1998 - 

Unattraktives Angebot

Motorola findet keinen Käufer für Modem-Division

16.01.1998

Den eher Consumer-orientierten Modem-Geschäftsbereich versucht Motorola Information Systems seit längerem zu verkaufen. Zu ihm gehören die Modembaureihe "Surfr" sowie die ISDN-Karten der "Bitsurfr"-Familie und die Produktionsstätte in Huntsville, Alabama. Ein Käufer würde allerdings nicht die Patentrechte an den verwendeten Technologien erwerben und könnte zudem auch den Markennamen Motorola nicht für den Modemverkauf nutzen.

Ein Zeit lang hatten Hayes und Zoom Interesse an einer Übernahme bekundet, distanzierten sich aber schließlich wieder davon. Während das Hayes-Management hierfür keine Gründe nannte, hieß es bei Zoom, daß man in neue Produktkategorien wolle, und dazu biete der Kauf von Motorolas Division keine Möglichkeiten.

Eine Ansicht, die zahlreiche Analysten teilen. So bietet der verkäufliche Motorola-Bereich laut Lisa Pelgrim, Senior Telecommunication Analyst bei Dataquest, keinen interessanten Mehrwert, etwa in Form von Kabelmodem-oder Softmodem-Technologien. "Motorola behält alle Technologien mit Zukunftsaussichten", bewertet die Analystin die Verkaufsofferte abschließend.