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13.04.1984 - 

Neue Produkte für die dezentrale Datenverarbeitung:

Motorola geht europäischen Markt stärker an

HANNOVER (kul) - Der Geschäftsbereich Informationssysteme der Motorola GmbH stellte in Hannover zwei neue Produkte für den europäischen Markt vor. Neben einem System zur dezentralen Datenverarbeitung präsentierte der Anbieter ein Büroautomationssystem.

Vertrieben werden die auf der Hannover-Messe präsentierten Produkte unter der Bezeichnung Motorola System 5000. Herstellerangaben zufolge sind sie für die mittlere bis hochvolumige Datenverarbeitung und Büroautomation bestimmt. Das System biete eine erweiterte Terminalunterstützung, bleibe jedoch weiterhin mit der Software des Systems 4000 kompatibel, die bisher in Europa von der Philips Data Systems geliefert wurde.

Basierend auf einer neuartigen Architektur besteht das System 5000 aus einem neuen Prozessor, einem Cache-Speicher, einem integrierten Service-System und intelligenten, hochauflösenden Bildschirmarbeitsplätzen.

Die zweite Motorola-Neuerung, das System 2000, umfaßt laut Anbieter verschiedene Produkte, die besonders für größere Unternehmen mit zahlreichen kleinen, von der Lage her verstreut liegenden Standorten entwickelt wurde. Auch für Unternehmen der unteren Größenordnung eigne sich das Produkt. Ausgehend von dieser Konzeption läßt sich die Einstiegskonfiguration den individuellen Anforderungen des Kunden entsprechend ausbauen.

Besonders zielt Motorola mit dem System 2000 auf Anwender hin, die mit IBM-kompatiblen Kommunikationseinrichtungen und Büroapplikationen arbeiten. Unterstützt würden sie durch ein breites Angebot an Programmiersprachen und Entwicklungseinrichtungen. Mit der Vorstellung dieser neuen Produkte, so ein Sprecher des Elektronik-Anbieters, will Motorola die unternehmenseigene Produktpolitik auf der Basis des Unix-Betriebssystems und des Mikroprozessors 68000 kontinuierlich weiterverfolgen.