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23.01.2007

Motorola kommt Analysten entgegen

Das Management entlässt nach schwachen Zahlen.

Der amerikanische Konzern Motorola hat angekündigt, sich von rund 3500 seiner Mitarbeiter zu trennen. Mit dem Schritt möchte das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte wieder eine zweistellige Gewinnspanne erzielen. Die Reduzierung der Belegschaft um etwa fünf Prozent spart 400 Millionen Dollar in den kommenden zwei Jahren. Der Abbau soll vor allem das mittlere Management betreffen, damit - so Finanzchef Dave Devonshire - Entscheidungen schneller getroffen werden können.

Motorola war für die jüngsten Quartalszahlen von Analysten kritisiert worden, weil die Margen eingebrochen waren. Hintergrund ist der anhaltende Preiskampf um Handy-Kunden. Dies gilt speziell für die Wachstumsmärkte in Schwellenländern, wo sich Motorola angesichts seiner eher teuren Produkte schwertut, mengenmäßig mit den Billigmarken mitzuhalten. Die operative Marge des Unternehmens fiel im Abschlussquartal von 17 auf gut sechs Prozent - in der Handy-Sparte sogar auf 4,4 Prozent. Konkurrent Nokia stand vor zwei Jahren vor dem gleichen Problem. Inzwischen können die Finnen ihre Wettbewerber preislich unter permanenten Druck setzen.

Motorolas Nettoprofit sowie das Ergebnis je Aktie halbierten sich im Vergleich zu den Vorjahreszahlen. Damit wurden die zwei Wochen zuvor gesenkten Erwartungen erfüllt. Das Dilemma zeigt sich zudem am Ausblick des Konzerns auf das Jahr 2007. Hier übertraf Motorola mit seinen Umsatzprognosen die Erwartungen der Wallstreet, während die Gewinnziele geringfügig hinter den Vorgaben der Analysten zurückblieben. (ajf)