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26.07.2005

Motorola punktet gegen Nokia

Der amerikanische Verfolger kann den Abstand ein wenig verkürzen.

Motorola heißt der Sieger im Wettkampf um den Handy-Markt im zweiten Quartal. Der US-amerikanische Konzern steigerte den Umsatz, den Gewinn, den Marktanteil und die Zahl der verkauften Geräte deutlicher, als erwartet worden war. Zudem setzte das Management die Prognosen für den laufenden Berichtszeitraum herauf.

Harsche Kritik von den Analysten musste sich hingegen Nokia gefallen lassen - trotz guter Einnahmen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 25 Prozent, was sich angesichts des herrschenden Preiskampfes sehen lassen kann. Zudem wuchs die Zahl der verkauften Mobiltelefone gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel auf knapp 61 Millionen Stück. Nachdem Nokia im Vorjahr beim Marktanteil unter die 30-Prozent-Marke gefallen war, hatte das Unternehmen die Preise gesenkt. Immerhin: Der Marktanteil nach Stückzahlen verbesserte sich im zweiten Quartal auf 33 Prozent, Motorola stieg auf 18,1 Prozent.

Analysten zufolge hat sich Nokia die Marktanteile jedoch zu teuer erkauft, denn die Gewinnspanne der Finnen gab deutlich nach. Auch zeigten sich regionale Unterschiede: Während Motorola im Heimatmarkt mit teuren Geräten punkten konnte, legte Nokia vor allem in Schwellenländern zu. Dies wirkte sich zwar positiv auf die abgesetzten Stückzahlen aus, doch die Erlöse der häufig funktional reduzierten Geräte sind geringer. Ausschlaggebend für den künftigen Erfolg scheint der Mix aus billigen Einstiegsmodellen und teuren, margenstarken Highend-Handys für die gesättigten Märkte etwa in Europa zu sein.

Zudem fiel Nokias Ausblick auf das laufende Quartal nach Analystenmeinung sehr schwach aus. Dies sorgte dafür, dass der Aktienkurs um über zehn Prozent abstürzte. (ajf)