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17.07.1998 - 

Neue Generation von Funknetzgeräten im Visier

Motorola verleibt sich den PIM-Experten Starfish ein

Für den Funknetz- und Halbleiter-Spezialisten Motorola macht diese Akquisition viel Sinn. Seit seiner Gründung vor vier Jahren hat sich Starfish von einem Anbieter kleiner, unkomplizierter PC-Anwendungen zu einem Softwarelieferanten für Personal Information Manager (PIM) entwickelt. Das vom ehemaligen Borland-CEO und IT-Visionär Philippe Kahn ins Leben gerufene Unternehmen sorgte für Schlagzeilen, als es vor knapp einem Jahr gemeinsam mit dem Uhrenhersteller Citizen ein nur 40 Gramm schweres PC-Karten-Gerät namens "Rex" auf den Markt brachte, das mit Hilfe der Starfish-eigenen "Truesync"-Software über Funknetz Daten mit PCs und Palmtop-Computern austauschen kann. Wie Motorola-President Bob Growney ankündigte, will der Chip- und Handy-Hersteller mit Starfish eine "neue Generation von Funknetzgeräten" entwickeln, deren Hauptmerkmal in erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten mit kabelgebundenen sowie drahtlosen Informationsquellen bestehe.

Die Übernahme, der die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, wirft seit Ende des vergangenen Jahres ihre Schatten voraus: Im Oktober 1997 war Motorola mit einer Beteiligung in nicht genannter Höhe bei der Kahn-Company eingestiegen, um Zugriff auf deren Technologie zu erhalten. Objekt der Begierde war vor allem die Truesync-Software. Im Zuge der Beteiligung wurde der Motorola-Manager Jerry Upton, Geschäftsführer der Platform Software Division, in den Board of Directors der Starfish Inc. berufen.

Motorola will Starfish als eigenständige Unternehmenseinheit weiterführen - am Standort Scotts Valley und unter Kahns Leitung.