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26.06.1987 - 

Wie die europäischen Töchter, so die US-Muttergesellschaft:

MSA unterstützt /36 und /38 in USA

MÜNCHEN (CW) - SAA-Konformität demonstriert Management Science America Inc., Atlanta/Georgia, mit einem neuen Software-Paket für IBM-Systeme der Serie /36 und /38. Ziel des Unternehmens ist es den Kundenstamm der amerikanischen Mainframe-Anwender um Mini-User zu erweitern.

"Das Announcement ist wohl eher von lokaler Bedeutung" erklärt Ulf Schiewe, Geschäftsführer der MSA Deutschland GmbH & Co OHG, Düsseldorf. Ein derartiger Vorstoß auf europäischem Boden ist ihm gegenwärtig jedenfalls nicht bekannt. Zudem habe das System-Haus erst im vergangenen Jahr eine kleine Software-Schmiede gekauft, deren Produkte auf /36- und /38-Benutzer zugeschnitten sind. "Damit wollen wir den Kunden entgegenkommen, die auf ihren Großrechnern MSA-Pakete laufen lassen und für ihre Minis bislang kein Programm aus unserem Haus hatten", kommentiert der Deutschland-Boß. Mit dem für den US-Markt neuen "Advanced Manufacturing Application Produkt Suite (Amaps)" hat die Incorporated demnach nun einen Nachzügler ins Feld geschickt.

Zweifel, ob man mit der Unterstützung der /36 und /38 nicht auf die falschen Karten im SAA-Roulette des Marktführers setzt, hegen offenbar weder die bundesdeutschen noch die amerikanischen Verantwortlichen bei MSA. "Natürlich wird viel darüber gemunkelt, wie realistisch diese System-Anwendungs-Architektur ist" konzediert Schiewe. "Über Durchsetzung und Marktverhalten gibt es immer Spekulationen." Zunächst einmal läge aber jeder Anbieter richtig, wenn er sich auf den Mid-Range-Bereich der IBM-Systeme einschieße.