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28.05.1982

Müde

Ein paar Ewigvorgestrige sehen uns DV-Chefs immer noch als Halbbytegötter im weißen Kittel, die obligate Lochkarte im Schnupftuchtascherl. Vor zehn Jahren sind eben diese Leute immer ins Rechenzentrum gekommen, wenn ihr Job laufen sollte. Zogen erst ab, wenn sie sich überzeugt hatten, daß der Plattenarm zuckt. Die machen sich ja keine Vorstellung davon, was ein moderner Manager of Informations leisten muß: Motivieren, Ziele setzen, Probleme lösen.

Aus dem Tageskram ist unsereiner nämlich langst heraus. Und das kann bisweilen ins Auge gehen. Murrte doch neulich einer unserer Programmierer, Trauerwein könne keinen Dump mehr lesen. Die fachliche Autorität wäre hin.

Stimmt schon. Aber soll sich S. T. deswegen wieder stundenlang an die Operatorkonsole stellen? Er hat Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel Standardprogramme und Tools auswählen. Oder auf Schulung gehen. Schließlich muß man alle Entwicklungen auf dem LAN- OA-, DB-, CAD/ CAM- und TV-Sektor unter guter Beobachtung haben. Unterschreiben, wenn's zum Abschluß kommt, darf Sebastian freilich nicht mehr. Das bleibt der operierenden Ebene vorbehalten. Im Vertrauen gesagt: Trauerwein trägt tatsächlich noch eine Lochkarte mit sich herum. Fein säuberlich verpackt zwischen Betriebsausweis und Kantinenmarken. Stehen nur drei Großbuchstaben darauf: IBM. Und das heißt: Ich bin müde.

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