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14.11.1980

MÜNCHEN (bi) - "Ressourcen wie Sand am Meer" für einen sich ständig erhöhenden Kommunikationsbedarf sieht Gert Lorenz, Geschäftsführer der Philips GmbH, in der Mikroelektronik. Anläßlich der "electronica" in München fiel die Prognose für die 80er Jahre,

MÜNCHEN (bi) - "Ressourcen wie Sand am Meer" für einen sich ständig erhöhenden Kommunikationsbedarf sieht Gert Lorenz, Geschäftsführer der Philips GmbH, in der Mikroelektronik. Anläßlich der "electronica" in München fiel die Prognose für die 80er Jahre, was die Zukunft der europäischen Bauelemente-Industrie anbelangt, äußerst günstig aus. Lorenz hält primär die neuen Medien für den Markt der Bauelemente-Hersteller. Der Rohstoff "elektronische Funktion" sei der Antrieb für Innovation und Wachstum der Elektronik.

Der Weltmarkt Elektronik wird nach Anzahl von Lorenz von zirka 370 Milliarden Mark 1980 auf 600 Milliarden Mark 1985 ansteigen.

Für das laufende Jahr sagte der Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e. V. (ZVEI) einen zunehmenden Gesamtmarkt voraus ningegen werde die Produktion aktiver Bauelemente leicht zurückgehen.

Nach Angaben des ZVEI läßt der Trend - was die Produktion passiver Bauelemente anbelangt- derzeit ein Wachstum von zwei Prozent erwarten; für den Markt allerdings könne mit einer Steigerung von neun Prozent gerechnet werden.

Die Produktion elektromechanicher Bauelemente läßt ein Wachstum "deutlich im zweistelligen Bereich" erwarten. Ein Papier des ZVEI-Fachverbandes erklärte das so: "Mit Ausnahme von Massenerzeugnissen für den Entertainmentbereich stellen elektromechanische Bauelemente heute eher kundenspezifische Serien dar, die durch Zulieferung aus Fernost ebenso wie durch Fertigungsverlagerung in Niedriglohnländer schwer realisiert werden können. Darin dürfe einer der Gründe für den guten Zuwachs der Produktion zu sehen sein. Wichtige Abnehmer sind sowohl der Entertainment- wie auch der professionelle Bereich. Vor allem für den Postsektor werden zum Teil sehr spezifische Erzeugnisse benötigt. Erhöher Kommunikationsbedarf und Werbemaßnahmen der Deutschen Bundespost sowie der Industrie haben den Bedarf wesentlich gesteigert."