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Grafiker und Techniker lernen zusammen

Münchner Designschule U5 wagt sich in die Multimedia-Ausbildung

06.02.1998

Längst haben sich Informationstechnik, Multimedia und Telekommunikation zu unverzichtbaren Arbeitsmitteln der Werbebranche entwickelt. Gute Karten im harten Werbegeschäft hat derjenige, der sich rechtzeitig um den Nachwuchs kümmert. Beim Ringen um die Besten hat sich die Ausbildungsschmiede U5, eine Berufsfachschule für Grafikdesign und Art Direction in München, einen guten Ruf erworben.

30 Jahre praxisnahe Ausbildung - mit diesem Pfund kann Max Condula, der Leiter und Gründer der U5-Akademie, selbstbewußt wuchern. Jedes Jahr verlassen 50 Grafikdesigner die Schule, um sich Plätze in der internationalen Agenturszene auszusuchen. Doch der Ziehvater vieler Karrieren ruht sich auf diesem Lorbeer nicht aus. Nur zu gut weiß Condula um die Probleme der Berufspraxis. In Zeiten von Multimedia und Co. halten solides grafisches Handwerk und werbefachliches Know-how den Anforderungen nicht mehr stand.

Condula und die Grafiker Dieter Wünsch und Horst Lehmann haben sich deshalb zu einem mutigen Schritt entschlossen und mit "Multima" einen neuen Fortbildungszweig ins Leben gerufen. Mit dem rund einjährigen Abendkurs "Creative Screen" wollen sie gezielt Praktiker ansprechen, die sich im Berufsleben bereits bewährt haben, aber immer weniger auf computergestützte Verfahren verzichten können. "Unsere Zielgruppe sind Grafikdesigner und Art Directoren, die sich mit der Technik vertraut machen, oder technisch versiertere Angestellte in den Agenturen, die ihre Kompetenzen werbefachlich abrunden wollen", skizziert Lehmann die Strategie.

Das Konzept ist überzeugend, nur bei der Umsetzung hapert es. Agenturchefs, so Lehmanns Beobachtung, zögern noch, ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung zu schicken. Die Bewerber kämen alle aus eigener Initiative.

Insgesamt 15 Dozenten, die ausnahmslos in der Werbung tätig sind und für die Praxisnähe des Kurses bürgen, konnten gewonnen werden. Theoretisches Rüstzeug und praktische Anwendungen sollen Hand in Hand gehen. HTML-Programmierung, CD-ROM-Entwicklung und der richtige Umgang mit Multimedia-Werkzeugen ziehen sich wie ein roter Faden durch den Kurs, dazu kommen die Erarbeitung von Storyboards, kreative Techniken und Präsentations-Know-how.

Creative Screen beginnt am 3. März 1998. Die Seminargebühr beträgt 970 Mark pro Monat. Weitere Informationen erhalten die Interessenten unter Telefon 089/475056/57.

*Winfried Gertz ist freier Journalist in München.