Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.04.1978

Müssen auch deutsche Produkte für die Eidgenossen billiger werden?IBM und HP senken ihre Schweizer Preise

ZÜRICH (sg) - Folge der stark veränderten Währungsparitäten: IBM und Hewlett-Packard nahmen erhebliche Preisreduktionen vor, die sich praktisch durch das gesamte Verkaufsprogramm ziehen. Der Schritt war überfällig, fällt aber mit bis zu 30 Prozent, wie Kaufpreise der IBM, über Erwarten großzügig aus.

Bei IBM wurden im gleichen Zug auch die Miet- und Wartungskosten für EDV-Anlagen und Textverarbeitungs-Systeme reduziert. In der Miete beträgt die Preissenkung bis zu 25 Prozent. Bei den Wartungskosten, die seit 1974 unverändert bestanden haben, sind es im Durchschnitt hingegen nurmehr 3 Prozent, und hier gilt die Preisreduktion teilweise auch erst vom 1. 7. 1978 an, während alle übrigen neuen Preise seit 1. 4.1978 gelten.

HP führt seine Preissenkungen zum einen auf die Entwicklung des Dollarkurses zurück, gibt aber auch die sinkenden Produktionskosten bei Bauteilen, insbesondere bei Halbleiterspeichern, weiter. Vor allem die Preise für kommerzielle Rechner der Serie HP

3000, von denen seit ihrer Ankündigung im Mai 1976 bereits mehr als 1000 Einheiten abgesetzt werden konnten, wurden massiv gesenkt.

So kostet heute das Grundmodell Serie I. noch rund 180 000 Franken, das der Serie II. 270 000 Franken. Am deutlichsten wird die Preisreduktion beim 64 KB Fehlerkorrektur-Speicher, der noch vor einem Jahr 18 260 Franken kostete, heute hingegen für 10900 Franken zu haben ist, also rund 40 Prozent billiger wurde.

Nach IBM und HP dürften sich wohl andere Hersteller nicht mehr länger bitten lassen und ebenfalls ihre Preise für EDV-Anlagen amerikanischer Produktion nach unten korrigieren.