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IBM stellte neue PS2-Modelle vor


06.04.1990 - 

Multimedia-Markt wird für den Batch-Riesen interessant

HANNOVER (CW) - Eine neue Linie von PS/2-Standmodellen mit SCSI-Speichermedien und eine Multimedia-Anwendung auf PS/2-Maschinen hat IBM in Hannover vorgestellt. Big Blue präsentierte auch eine preiswertere Version des Portables, ferner einen Drucker und einen Bildschirm.

Mit dem Produktpaket IBM AVC (Audio Video Connection) will Big Blue in dein Multimedia-Markt einsteigen. Mit dein Hard- und Softwarepaket soll die Zusammenführung von Bildern, Grafiken, Audio- und Videoelementen in einer Präsentation möglich sein. IBM nannte die Bereiche Touristik, Handel und Dienstleistungen sowie den gesamten Aus- und Weiterbildungsbereich als Einsatzfelder.

Mit Autorensprache Präsentationen programmieren

Ein Audio- und Video-Adapter erlaubt den Anschluß externer Ein- und Ausgabeeinheiten, wie Videokamera, CD-Player, Mikrofon, Lautsprecher oder Verstärker, an das AVC-System und deren Integration in Präsentationen. Die auf PS/2-Rechnern zu fahrenden Anwendungen können Tonelemente (Musik und Sprache) sowie Videoelemente (hochauflösende Standbilder) in digitalisierter und in mit dem Faktor 1:5 komprimierter Form als Audio- beziehungsweise Videodatei auf Festplatte lagern.

Mit einer integrierten Autorensprache lassen sich komplette Multimedia-Präsentationen programmieren.

Das Modell 65 SX ist mit dem P9-Prozessor von Intel ausgerüstet und wird mit 16 Megahertz getaktet. Zusätzliche Charakteristika sind eine SCSI-Schnittstelle, sieben freie Steckplätze für 16-Bit-Adapterkarten für den Mikrokanal und freie Einschübe für bis zu drei weitere Peripheriegeräte.

Zwei Modellvarianten der SX-Prozessor-Maschinen werden

angeboten: eine mit 60-MB- und eine mit 120-MB-Festplatte. Standardmäßig liefert Big Blue die "kleinen" 386-Rechner mit zwei MB Arbeitsspeicher, -der sich auf maximal sechs MB beziehungsweise mit einer Adapterkarte auf bis zu 16 MB aufrüsten läßt. Die Geräte kosten etwa 12 200 respektive 14 000 Mark.

Bei ihren Hochleistungs-PCs der Modell-80-Reihe wartet die IBM mit 20 beziehungsweise 25-Megahertz-Taktung auf. Sieben freie Steckplätze - drei beziehungsweise vier ausgelegt für 32 Bit -und bis zu drei zusätzliche Peripherieeinschübe sind möglich. Auch diese Modelle werden mit SCSI-Interface angeboten.

Big Blue senkte darüber hinaus den Preis des IBM-Portable P70386. 30-MB-Festplatte, zwei MB Arbeitsspeicher (maximal auf acht MB erweiterbar) und 16 Megahertz Taktfrequenz sind weitere Charakteristika. Der Rechner kostet 13500 Mark.

Weiter präsentierte die IBM den Farbbildschirm IBM 8515 mit einer Auflösung von 720x400 Punkten (Text) sind 640x480 Punkten (Grafik). Bei Anschluß des Monitors an die AFDA-Schnittstelle (Advanced Function Display Adapter) lassen sich bis zu 1024x768 dpi erzielen.

Der Seitendrucker IBM 4019E erreicht bis zu zehn Seiten pro Minute Druckleistung bei entsprechender Aufrüstung. Er zeichnet sich durch eine Postscript-Zusatzeinrichtung aus, so daß der Drucker in diesem Seitenbeschreibungsmodus betrieben werden kann.