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06.03.1998 - 

Gastkommentar

Multimediales Corporate Design

Corporate Design bei multimedialen Auftritten in interaktiven Medien ist für die meisten Unternehmen noch Neuland. Das Ergebnis: Wildwuchs, Datendschungel und Peinlichkeiten statt Wiedererkennbarkeit in allen Medien. Zugegeben - es ist technisch und wegen fehlender Standards nicht einfach, sich in Web-Sites, CD-ROMs oder Kiosksystemen einheitlich zu präsentieren. So unüberwindlich, wie die vielen Negativbeispiele glauben machen könnten, sind die Probleme jedoch nicht.

Ohne gründliche Planung lassen sich die Klippen allerdings nicht umschiffen. Ein in traditionellen Medien erprobtes Corporate Design läßt sich selten eins zu eins übernehmen, muß aber soweit möglich doch berücksichtigt werden. Das Unternehmen sollte bei jedem Auftritt einschließlich der Werbebanner, Push-Angebote und E-Mails erkennbar sein. Grafischer Schnickschnack und interaktives Instrumentarium wie etwa Navigationshilfen sollten auf das Nötige beschränkt werden. Belastet man den Betrachter mit überflüssigen Spielereien, gönnt er seinem müden Auge eine Pause, das heißt, er schaltet ab oder klickt sich zur Konkurrenz.

Erstaunlich ist, daß selbst große Unternehmen immer noch nicht genügend Zeit und Geld in Style Guides investieren. Schließlich dürfte inzwischen auch hierzulande hinreichend bekannt sein, daß Software-Entwicklungskosten damit um bis zu 20 Prozent gesenkt werden können. Auch andere Multimedia-Anwendungen laufen dann nicht mehr aus dem Ruder und dem Kostenrahmen, peinliche Imageverluste lassen sich vermeiden. Unglaublich, aber wahr: Häufig muß darauf hingewiesen werden, daß auch die Rechtschreibung zum Design gehört.