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24.03.2000 - 

Bundeswirtschaftsministerium legt Studie vor

Multimediales Lernen gewinnt an Akzeptanz in Mittelbetrieben

BERLIN (CW) - Multimediale Lernformen sind in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) auf dem Vormarsch. Nach einer repräsentativen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist indes die Internet-basierte Weiterbildung "noch sehr verhalten".

Etwa ein Viertel der 800 befragten Unternehmen mit einer Betriebsgröße von 50 bis 100 Beschäftigten nutzen bereits multimediale Lernformen. Weitere 17 Prozent zählen zum engeren Marktpotenzial: Sie ziehen die Weiterbildung per Multimedia immerhin in Erwägung. Computergestützte Bildungskonzepte sind damit laut Studie weiter verbreitet als bisher angenommen. Im Mittelpunkt des multimedialen Lernens steht noch immer die Vermittlung von DV-Kenntnissen: 61 Prozent der Nutzer erlernen Office-Anwendungen. Lernprogramme zu berufsspezifischen Themen kommen - bei Mehrfachnennungen - nur mit 46 Prozent zum Einsatz.

Internet-gestützte Lernformen setzen jedoch erst sieben Prozent der Befragten ein. Diese Form der Weiterbildung werde nahezu nur von großen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern genutzt. Gleiches gilt für TV-basiertes Lernen.

Die DV-Nähe einer Branche spielt keine zentrale Rolle bei der Entscheidung für computerbasiertes Lernen. Auch die mitunter hohen Kosten multimedialer Lernumgebungen sind kein entscheidendes Hindernis für Klein- und Mittelbetriebe: Hier kommen durchaus anspruchsvolle und teure Lösungen zum Einsatz. Die Studie zeigt auch, dass Branchenlösungen beziehungsweise branchenübergreifende Pool-Bildungen eine Voraussetzung zur Vergrößerung des Internet-Lernpotenzials in kleineren Unternehmen sein könnten.

Zu einer weiteren Verbreitung des netzbasierten Lernens will das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des "Aktionsprogramms Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" beitragen. Hierzu zählt auch der Ideenwettbewerb "Lern Net - Netz basiertes Lernen im Mittelstand und in öffentlichen Verwaltungen". Weitere Informationen zur Studie sind erhältlich beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger Multimedia, Köln-Porz, Telefon 02203/601-2785, E-Mail thomas.wahl@dlr.de.