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18.04.1975

Multis von Intertechnique mit neuen Speichern:Befehle 40 Prozent schneller

MAINZ - "Leistungssteigerungen bei eingeführten Systemen und neue Software", mit diesen Worten sind die Messeaktivitäten der Deutschen Intertechnique am besten charakterisiert. Intertechnique stellt mikroprogrammierbare Kompaktrechner für Anwendungen wie Textverarbeitung, Gleitzeiterfassung, Medizinische Datenverarbeitung, Datenfernübertragung etc. her und zeigt in Hannover die Minicomputer Multi-4 und Multi-20 mit Mikroprogramm-Speichern, die gegenüber den bisherigen Prozessoren der Multi-Familie um 40 Prozent schnellere Befehlsausführungszeiten haben.

Des weiteren stellt Intertechnique DFÜ-Software in BSC 3270 und anderen Emulationen für Multi-4 und Multi-20 vor.

Beide Rechner haben dieselbe Grundstruktur und sind miteinander kompatibel. Die wesentlichen Spezifikationen des Minicomputers Multi-4:

- Mikroprozessor, bestehend aus zwei Steckkarten mit Rechenwerk, 15 Registern, E/A-Kanal und ROM-Mikroprogramm-Speicher (Read Only Memory) mit einer Kapazität von 1024 Worten (16 Bit) und einer Ausführungszeit von 250 Nanosekunden,

- Maximal 16 K Bytes Hauptspeicher (Kern- oder Halbleiterspeicher) mit einer Zykluszeit von 1,25 Mikrosekunden,

- Grundgehäuse mit Stromversorgung und Einbauraum für 10 weitere Steckkarten. Das Rechnersystem Multi-4 eignet sich für Anwendungen in der Labordatenverarbeitung und Datenfernübertragung.

Zusätzliche Angaben zum Multi-20:

Maximale Ausbaufähigkeit des Hauptspeichers 64 K Bytes, ROM-Speicher mit 1536 16-Bit Worten (200 Nanosekunden pro Befehl). Für beide Systeme steht eine umfangreiche Eingabe- und Ausgabeperipherie zur Verfügung. Die Software umfaßt unter anderem Basic und Fortran sowie die von Intertechnique entwickelte Programmiersprache LEM. (pi)

Information: Deutsche Intertechnique GmbH, 6500 Mainz 1, Postfach 1645. In Hannover: Halle 1 CeBIT, Stand C-8406