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03.11.2000 - 

Kommentar

Mut zur Lücke!

Na also! Nachdem VoIP sein Dasein jahrelang vor allem in Powerpoint-Präsentationen und Demonstrationen der Hersteller fristete, schafft das Verfahren nun endlich den Sprung in die Praxis. Die Anwender, bislang noch etwas zurückhaltend gegenüber dieser neuen Technologie, legen ihre Scheu ab und beginnen, die IP-Telefonie in ihren Netzen einzusetzen. Das ist gut so: Sie habendadurch die Gelegenheit, frühzeitig eigene Erfahrungen mit der Technik zu sammeln. Auch wenn es bei Telefonaten hin und wieder noch knackt, rauscht oder hallt: Das sind Kinderkrankheiten, die schnell wieder vergessen sind, wenn es später darum geht, die Früchte von VoIP zu ernten.

Doch zunächst einmal sind die Hersteller gefordert. Sie dürfen das erwachende Vertrauen der Anwender in die neue Technik nicht enttäuschen. Ihre oberste Pflicht muss es nun sein, dafür zu sorgen, dass die Leistungsmerkmale aus der vertrauten TK-Welt nun auch komplett unter IP bereitstehen. Außerdem gibt es in puncto Interoperabilität noch einiges zu tun. Viele Anwender haben im Umgang mit den klassischen TK-Anlagen lernen müssen: Die Anbieter kochen jeweils ihr eigenes Süppchen, die Nutzung der meisten Funktionen ist nicht anlagenübergreifend möglich. Deshalb sollten die VoIP-Hersteller nun an einem Strang ziehen, denn nur so können sie dafür sorgen, dass die IP-Telefonie die TK-Welt tatsächlich revolutioniert und nicht bloß alte Probleme hinter einer neuen Technik kaschiert werden. ave