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30.05.1980 - 

Nixdorf's Softwarehaus in USA:

Nach dem Kauf ein neuer Name

BURLINGTON (rs) - Eine Performance-Steigerung bis zu 30 Prozent erwartet den Anwender von EDOS/ VS", erklärte Jerry Enfield, President der von Nixdorf aufgekauften Software Company TCSC (siehe CW 20/ 80). Gegenüber IBMs DOS/VS verbleibe ein realer Maschinengewinn von bis zu zwölf Prozent.

Als Grund für den Verkauf des Unternehmens an die Paderborner nannte Enfield die Möglichkeit, durch die Ressourcen, die Nixdorf einbringe, am Markt zu bleiben. Die 1973 gegründete Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, vollkommen IBM-kompatible Software anzubieten. "Denn die großen Investitionen der Anwender", erläutert Executive Vice President Tom Steel, "sollen nicht verloren gehen." Die PPG Industries-Glass Division, Fort City, Pennsylvania, ein Kunde des nach der Übernahme in Nixdorf Computer Software Company (NCSC) umgetauften Softwarehauses, hat 600 Terminals und 150 Remote Drucker in Betrieb. Etwa 200 000 Transaktionen werden nach den Worten des PPG-Vertreters Lou Keller täglich abgewickelt. Die Stabilität des Systems bezifferte er mit 98 Prozent. PPG sei mit dem NCSC-Produkt sehr zufrieden.

Seit der Gründung der Software-Gesellschaft konnte das Unternehmen die Anzahl seiner Kunden auf 750 (Ende 1979) mit einem Wert der installierten Software von 16 Millionen Dollar bringen.