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15.04.1983

Nach dem Modell if 80020 erweitert die Langer Elektronik GmbH, Darmstadt, ihre Palette um das Modell 30 der Serie if 800. Das neue Tischcomputersystem zeichnet sich durch seinen hoch auflösenden Farbgrafik-Bildschirm aus (640 x 400 Punkte), hat zwei Flop

Nach dem Modell if 800/20 erweitert die Langer Elektronik GmbH, Darmstadt, ihre Palette um das Modell 30 der Serie if 800. Das neue Tischcomputersystem zeichnet sich durch seinen hoch auflösenden Farbgrafik-Bildschirm aus (640 x 400 Punkte), hat zwei Floppy-Disk Laufwerke (8-Zoll mit je 1,2 MB) sowie einen integrierten Matrixdrucker (132 Schreibstellen). Der if 800 Modell 30 verfügt in der Grundausstattung über 128 KB und läßt sich auf 256 KB erweitern. Zum Standardlieferumfang gehört CP/M 2.2 sowie Super IKI-BASIC Grafik-Interpreter.

Der "Datenplatz" wurde für Manager, Buchhalter und Kalkulatoren in mittleren und größeren Firmen konzipiert. Er kann für Budgetierung, Kalkulationen sowie für Textverarbeitung und Datenerfassung eingesetzt werden. Angeboten wird mit Microscript ferner eine rationelle Lösung für kleine Betriebe und Freiberufler, die mit dem Mikrocomputer sämtliche Büroarbeiten erledigen möchten. Der Computer einschließlich Software und Drucker erledigt Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Korrespondenz und sonstige Schreib- und Rechenarbeiten.

Über ein Interface von Hantarex, Altenkirchen, können Mikrocomputer, die nur für monochrome Bilddarstellung konzipiert wurden, Grafik in 16 Grund- beziehungsweise Mischfarben generieren. Für alle Apple-II-Computer ist die Schaltung, die dem Steckkartensystem von Apple angepaßt ist, bereits erhältlich. Das Interface kostet 200 Mark.

Für die zweite Jahreshälfte plant die japanische Toshiba Corp., laut VWD, die Produktionsaufnahme von Mikrocomputern auf der Basis der ergänzenden Metalloxid-Halbleitertechnik und von Gate Arrays in den USA. Die Anfangsproduktion soll bei beiden Erzeugnissen rund zehn Prozent des jetzigen Marktvolumens abdecken. Für die Zukunft ist eine Ausweitung der Produktion auf einen Marktanteil von 30 Prozent geplant. Eine Erweiterung der Produktionsstätten in Kalifornien, wo RAM-, ROM- und LSI-Chips produziert werden, ist jedoch nicht vorgesehen. Dort werden derzeit 2,5 Millionen Chips monatlich hergestellt.

Als erstem japanischen Unternehmen ist es nach eigenen Angaben der Sharp Corp., Tokio, gelungen, integrierte Schaltkreise (LSI) zur Spracherkennung zu entwickeln. Sie würden mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent unabhängig vom Sprecher alle Äußerungen von 70 Dezibel oder mehr erkennen. Sie könnten insbesondere für die Steuerung von Türen, Fenstern oder Beleuchtung verwendet werden.

Einen neuen Mehrfunktions-Bürocomputer will die Ricoh Co., Tokio, Ende April vorstellen. Nach Mitteilung des Unternehmens verfügt das System Ricoh 3.100 über eine Speicherkapazität von zehn MB und zwei Plattenlaufwerke. Es ist einsetzbar für Datenverarbeitung, Textverarbeitung (in japanischer Sprache) und grafische Darstellung. Ricoh plant, zunächst 100 Einheiten pro Monat zu produzieren.