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06.07.2006

Nach dem Tennisarm jetzt auch "Mausarm" möglich

Der dauernde Gebrauch der Computermaus kann zur Überlastung der Hand und des Armes führen.

Jens Anders, Arzt vom Lehrstuhl für Orthopädie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, warnt die Computernutzer: "Lang andauernde statische Muskelanspannungen, immer gleiche Bewegungsabläufe wie das ständige Krümmen, Drücken und Entspannen des Zeigefingers auf der Computermaus sowie eine unnatürliche Armhaltung können zu Überlastungsschäden und Entzündungsreaktionen führen", erklärt er im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Beginnende leichte Beschwerden könne man zunächst mit Kühlen der betroffenen Stelle lindern. Dehn- und Kräftigungsübungen würden Überlastungsschäden vorbeugen. Am besten sei es aber, so die Empfehlung des Thüringer Arztes, die betroffene Hand zu schonen. Hielten die Beschwerden dennoch an, sei ein Arztbesuch ratsam. Zur Behandlung gehörten laut Anders Injektionen, Stoßwellen- und Physiotherapie sowie orthopädische Bandagen. Die gute Nachricht zum Schluss: Obwohl sich die Genesung lange hinziehen könne, heilt der "Mausarm" bei rechtzeitiger Behandlung immer ab. (hk)