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25.11.1994

Nach dem Tief von 1993 DV-Berater und Softwarehaeuser erwarten ein besseres Ergebnis

HAMBURG (CW) - Die deutsche DV-Beratungs- und Softwarebranche hofft 1994 besser abzuschneiden als im vergangenen Jahr. Ueber 40 Prozent der Unternehmen wollen mittelfristig wieder an die zweistelligen Wachstumsraten der Vergangenheit anknuepfen. Das ist ein Ergebnis einer Befragung, die die R&P Research und Publications, Hamburg, durchgefuehrt hat.

Waehrend die Dienstleister im vergangenen Jahr stagnierende oder ruecklaeufige Umsatzzahlen melden mussten, sehen sie fuer den Abschluss 1994 erste Zeichen der Besserung. Ein Fuenftel der Befragten geht von einem ein- bis fuenfprozentigen Wachstum aus, ein Viertel plant sechs bis zehn Prozent hoehere Erloese. Nur noch gut ein Zehntel der Unternehmen rechnet mit Stagnation oder Umsatzverlusten.

Unter den Massnahmen zur Erhaltung und Steigerung des Unternehmenserfolgs hat bei 85 Prozent der Firmen die Intensivierung von Marketing und Vertrieb oberste Prioritaet. Die Unternehmensstrategie neu zu formulieren, halten 38 Prozent fuer besonders wichtig, und 26 Prozent sehen in Kooperationen eine geeignete Massnahme zur Erfolgssicherung.

Ueber die richtigen Strategien herrschen in der Branche offenbar sehr unterschiedliche Auffassungen. Die meisten erachten der R&P- Untersuchung zufolge jedoch eine verstaerkte Spezialisierung fuer vorteilhafter als weitere Kooperationen. 30 Prozent befuerworten die Konzentration auf ein bestimmtes Anwendungsgebiet, 21 Prozent auf eine Anwenderbranche. Den Fokus auf eine bestimmte Rechnerwelt zu legen, hat mit nur sechs Prozent eine genauso geringe Prioritaet wie die Konzentration auf SAP-Produkte.

Die Einschaetzung der eigenen Zukunft variiert je nach dem heutigen Leistungsspektrum und der gegenwaertigen Marktposition. Der These, dass Nischenanbieter kuenftig die besten Marktchancen haben, koennen sich 27 Prozent der Befragten anschliessen, 46 Prozent halten sie zumindest fuer moeglich. Die Unternehmensgroesse, so ein weiteres Ergebnis der Untersuchung, hat dagegen nur einen geringen Stellenwert. Dass kuenftig die grossen Hardware-Anbieter das Service- und Softwaregeschaeft beherrschen, halten lediglich 20 Prozent der Umfrageteilnehmer fuer moeglich, davon ueberzeugt sind nur drei Prozent.

Bei der Untersuchung wurden die 100 befragten Unternehmen aus 1100 Firmen der DV-Beratungs- und Softwarebranche ausgewaehlt.