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13.02.1987

Nach der Übernahme durch On-Line Software International Großkunden mißtrauen dem Ramis-Support

LONDON (CWN) - Sorgen um den künftigen Support für "Ramis II" machen sich immer mehr britische Großanwender. Viele von Ihnen haben sich bereits dafür entschieden, das von On-Line Software International vermarktete GL4- und DBMS-Produkt nicht mehr einzusetzen.

So gab beispielsweise die Londoner Citibank ihren Entschluß bekannt, ihre bisher getätigten Ramis-Investitionen in den Wind zu schreiben und ihr Glück mit dem Konkurrenzprodukt "Focus" von Information Builders zu versuchen. Ähnlich sieht Insider-Informationen zufolge auch die Situation bei der Barclays Bank aus. Probleme im Support-Bereich hätten das Institut bereits veranlaßt, ins IBM-Lager überzuschwenken.

Auch British Telecom erwäge, die Kooperation mit On-Line zu stoppen. Ein solcher Entschluß dürfte den amerikanische Softwareanbieter besonders schwer treffen, da die Telefongesellschaft dem Vernehmen nach etwa ein Drittel aller im Markt befindlichen Ramis-Kopien im Einsatz hat.

Diese Erwägungen spiegeln nach Ansicht englischer Branchenkenner ein sinkendes Vertrauen in die Kompetenz von On-Line Software wider. Das US-Unternehmen hatte im Herbst letzten Jahres den Ramis-Bereich von Martin Marietta Data Systems übernommen (siehe CW Nr. 44 vom 31. Oktober 1986, Seite 4, "Martin Marietta setzt auf Integrationsidee"). In der Folgezeit sei der Support-Stab um etwa ein Drittel reduziert worden. Großkunden wie British Telecom, die Bank of England, Barclays Bank, BP Shell, Texaco und American Express fühlten sich deshalb nicht mehr ausreichend betreut.