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29.04.1977 - 

Burroughs mit neuen 800er Modellen

Nach Facelifting 40 Prozent höhere Leistung

HANNOVER (ee) - Zwischen 250 000 Mark in der magersten Version und 1,8 Millionen Mark vollausgebaut wird Burroughs' B 1800 auf dem deutschen Markt kosten, auf dem sich "nach konservativer Schätzung", so Geschäftsführer Manfred Miller zur CW, "50 bis I00" Maschinen unterbringen lassen.

Zum Neuheiten-Trio der Eschborner auf der Hannover-Messe gehörten die Systeme B 80, B 800 und B 1800.

Die B 1800 realisiert mit modernster Technologie die variable Mikrologik-Architektur der B 1700 und leistet dank stärkerem Processor, großintegrierten Schaltkreisen und Cache Memory zum 1700er Preis 40 Prozent mehr, beide Maschinen sind denn auch objektcode kompatibel.

Die Auslieferung der B 1800 (in den Versionen 1830/1860/1870) beginnt im zweiten Quartal 1977. Der Zentralprocessor B 1830 arbeitet mit 5, die der 1860/70 mit 6 MHz; die Hauptspeicher-Kapazität spannt sich von 49152 Bytes bis 524 536 Bytes - im Endausbau der 1870. Ausgeliefert wird mittlerweile auch das im November angekündigte System B 80, das für kleinere Anwendungen konzipiert wurde: Objektprogramme der B 80 sind auf der B 1800 ablauffähig. "Größere Leistung bei geringeren Abmessungen für die Anwender kleiner und mittlerer Systeme" lautete das Motto der Burroughs-Präsentation, bei der Miller die Großrechner-Philosophie des Hauses in einem Vier-Punkte-Statement konturierte - siehe Kasten.