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21.02.2005

Nach Fiorina: HP-Zahlen sind im Plan

Das erste Quartal von Hewlett-Packards (HPs) Geschäftsjahr 2004/05 fiel besser als erwartet aus. Die PC-Division konnte den Profit mehr als verdoppeln.

HP steigerte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2004/05 (Ende: 31. Januar) den Nettogewinn geringfügig von 936 (30 Cent je Aktie) auf 943 Millionen Dollar (32 Cent). Damit übertraf das Unternehmen, dessen CEO Carleton Fiorina vor zwei Wochen gefeuert wurde, die Markterwartungen.

Interims-Konzernchef und CFO Robert Wayman sagte bei der Vorlage der Quartalsergebnisse, HP müsse weiter an seiner Profitabilität arbeiten. Was die Steigerung des Umsatzes angehe, seien allerdings Fortschritte zu verzeichnen.

Die Einnahmen kletterten gegenüber dem Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten für das abgelaufene erste Geschäftsquartal im Schnitt mit Erlösen von 20,96 Milliarden Dollar gerechnet. Wechselkursbereinigt ergab sich allerdings nur ein Umsatzanstieg von fünf Prozent. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (Emea) legten die Erlöse um zwölf Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar zu, während sie in Nord- und Südamerika um sechs Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar stiegen.

Die PC-Sparte konnte ihren Gewinn um 86 Millionen auf 147 Millionen Dollar verbessern. Mit einem Umsatz von knapp 6,9 Milliarden Dollar ist dieses Produktsegment zwar auch das deutlich stärkste bei HP. Allerdings ist die Profitmarge nach wie vor unbefriedigend (siehe Kasten "Kerndaten nach Produktsegmenten Q1/05").

Schwaches Druckerwachstum

Die Imaging- and Printing-Division steigerte ihre Einnahmen im Jahresvergleich um drei Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar. Allerdings sank der Gewinn um 35 Millionen auf 932 Millionen Dollar. Hier spürt HP insbesondere im Marktsegment der preiswerten Systeme zunehmend die Konkurrenz von Lexmark, Canon, Dell und Epson. Der Konzern will mit aggressiven Preisen kontern.

Die Sparte Speicher und Server entwickelte sich bezüglich des Absatzes zwar mit einem Zuwachs von neun Prozent ebenfalls erfreulich. Allerdings reduzierte sich der Gewinn um mehr als die Hälfte auf 71 Millionen Dollar. Die Dienstleistungsdivision HP-Services katapultierte ihren Umsatz um 20 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Der Profit wuchs aber im Verhältnis bei weitem nicht so bemerkenswert von 261 Millionen auf 281 Millionen Dollar. Chronischer Verlustbringer ist die Softwaregeschäftseinheit. Sie bewegt sich auch in diesem Quartal mit 40 Millionen Dollar im roten Bereich, wobei der Umsatz sich um mehr als 18 Prozent auf 240 Millionen Dollar steigerte.

HP erwartet für das zweite Quartal des Geschäftsjahres einen Umsatz von 21,2 Milliarden bis 21,6 Milliarden Dollar. Die Wallstreet hatte weniger prognostiziert. Der Gewinn vor Sondereinflüssen wird auf 35 bis 37 Cent je Aktie geschätzt. (jm)