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Big Blue reagiert auf veränderte Marktverhältnisse


09.08.1991 - 

Nach Hauskrach wird Management der IBM erneut umstrukturiert

ARMONK (IDG) - Big Blues Hausfrieden ist weiter gestört: Nach der Philippika von IBM-Chef John Akers gegen das eigene Management und der Retourkutsche einer Reihe von Mitarbeitern anläßlich eines "Town meetings" (siehe CW Nr. 31 vom 2. August 1991, Seite 1) meldet der Armonker Branchenführer nun eine Umstrukturierung innerhalb der Führungsetage.

Gewinner des Revirements ist - auf den ersten Blick - Terry R. Lautenbach, bisher Senior Vice President USA. Nach einer IBM-Mitteilung wurde Lautenbach von Firmenboß Akers in das fünfköpfige "Management-Committee" des Blauen Riesen berufen. Lautenbach ist als "Contact Executive" ab sofort zuständig für die weltweiten Aktivitäten in Produktion und Entwicklung und leitet die Geschäftsbereiche Enterprise Systems, Networking Systems, Programming Systems sowie Technology Products.

Durch den Aufstieg in das höchste IBM-Führungsgremium wurde Lautenbach mit seinem bisherigen Vorgesetzten, IBM-President Jack Kuehler, gleichgestellt. Allerdings, und hierin sehen Branchenbeobachter den Pferdefuß, berichten die Verantwortlichen der beiden IBM-Divisionen mit den größten Wachstumsperspektiven, Vice-President James A. Cannavino, General Manager of Personal Systems, sowie Vice-President Robert J. Labant, General Manager of Applications Business Systems, nun direkt an Kuehler, der als "Contact Executive" für die genannten Unternehmensbereiche fungiert.

Vor der Umstrukturierung waren beide Unternehmenszweige in Lautenbachs Zuständigkeitsbereich angesiedelt, der wiederum an Kuehler berichtete. Ein Sprecher des Marktführers dementierte Vermutungen, das Revirement stünde im Zusammenhang mit den jüngsten Querelen und Unzufriedenheiten im Management. Man bezeichnete die jetzt eingeleiteten Maßnahmen als Straffung der Führungsstruktur sowie als Reaktion auf die Veränderungen im Markt.