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Nach Kauf von Philips LMS und Kooperation mit IBM


29.01.1999 - 

Nach Kauf von Philips LMS und Kooperation mit IBM Plasmon präsentiert sich als Allrounder im Speichergeschäft

MÜNCHEN (CW) - Dank des Abkommens mit IBM hat nun die Plasmon Data Ltd. die technischen Voraussetzungen geschaffen, um auch für den Markt der Bandbibliotheken Produkte anbieten zu können.

Plasmon verwendet für seine Tape-Libraries die "Magstar-MP"- Laufwerke der IBM. Der Hersteller aus dem englischen Melbourn war bislang auf den Bau von optischen Jukeboxen mit CD- oder MO- Laufwerken spezialisiert. Mit dem neuen Angebot will sich Plasmon nun als Allround-Anbieter auch für den Midrange-Bereich empfehlen.

Die Modelle der Einstiegsserie ab rund 38000 Mark beinhalten ein oder zwei Laufwerke und erreichen - bei einer Kompressionsrate von drei zu eins - eine Gesamtkapazität von 300 GB auf 20 Bändern. Für höhere Kapazitäten stehen weitere Modelle zur Verfügung. Das Flaggschiff mit sechs Laufwerken faßt 4,8 TB. Eine Bibliothek läßt sich in drei logische Einheiten aufteilen, so daß sich mehrere Host-Rechner eine Library teilen (Host-Sharing). Dabei können auch Laufwerke und Tapes einem Rechner fest zugeordnet werden. Die Libraries laufen unter den gängigsten Softwarepaketen etwa von CA (Chayenne), Legato oder Veritas und sind damit an Unix- und NT- Rechnern zu betreiben.

Kürzlich hat Plasmon für 26 Millionen Dollar die Philips LMS übernommen. Der Unternehmensbereich der Royal Philips Electronics fertigt Bandlaufwerke im 0,5-Zoll-Format, Zwölf-Zoll-WORM-Disks sowie die passenden Datenträger. Als Grund für die Übernahme nannte Plasmon in England, daß Philips unter anderem Bandlaufwerke im Format Next Compatible Tape Product (NCTP) herstellt, die kompatibel zu herkömmlichen 18- und 36-Spur-Magnetbändern sind. Demnächst sollen neue Produkte mit einer Kapazität von 50 GB auf den Markt kommen. Außerdem fertigt die Philips-Tochter Zwölf-Zoll- WORM-Laufwerke und - als einziger Hersteller - auch die passenden Medien dafür.

Plasmon und Philips erzielten im vergangenen Jahr etwa den gleichen Umsatz von rund 50 Millionen Dollar. Die 175 Mitarbeiter von Philips LMS, die am Hauptsitz in Colorado Springs und im englischen Blackburn beschäftigt sind, sollen übernommen werden. Die neue Company wird als Plasmon LMS firmieren.