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22.03.1996 - 

Components kommt voraussichtlich im Sommer

Nach Windows 95 laeuft die Lotus-Suite auch unter OS/2

Lotus und OS/2 - eine wechselhafte Beziehung. Der Software- Anbieter mit Stammsitz in Cambridge, Massachusetts, gehoerte zu den Unternehmen, die fruehzeitig auf das IBM-Betriebssystem gesetzt hatten. Dann aber zeichnete sich die Marktdominanz von Windows ab, und Lotus hatte seine liebe Muehe, den Vorsprung der Mitbewerber aufzuholen. Seit IBM die Firmenanteile aufgekauft hat, gehoert das 32-Bit-faehige OS/2 Warp fuer Lotus wieder zu den strategischen Plattformen.

Voll auf der Microsoft-Schiene faehrt Lotus jedoch bei seinem neuen "Components"-Angebot. Dabei handelt es sich um einen Werkzeugkasten, der sich zusammen mit dem Groupware-System "Notes" benutzen laesst - quasi "im Vorbeiflug", wie Lotus es ausdrueckt. Die Tools sind als OLE Custom Controls (OCX) programmiert, das heisst, sie richten sich nach den OLE/COM-Spezifikationen von Microsoft. Ob und wann die Werkzeuge ein Betriebssystem-uebergreifendes Konzept wie Opendoc unterstuetzen werden, will Lotus noch nicht verraten.

Die IBM-Tochter wendet sich mit Components sowohl an Endanwender als auch an Entwickler. Das "Developer's Toolkit" wird voraussichtlich noch vor dem Juni zur Auslieferung bereitstehen. Ein "Starter Pack" mit acht Werkzeugen soll spaeter im Sommer folgen. In Deutschland ist allerdings nicht vor Ende dieses Jahres damit zu rechnen.

Lotus plant, Components nicht Stueck fuer Stueck, sondern im elektronischen Mengenvertrieb unter das DV-Volk zu bringen. Mit anderen Worten: Die Software wird einmal pro Unternehmen installiert und ueber die Notes-Datenbank auf die Arbeitsplaetze verteilt - mit automatischem Lizenz-Tracking.