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22.06.1990

Nachdenken über intelligente TV und BK-Systeme

Gleich dreimal beschäftigt sich in diesem Jahr die CW schwerpunktmäßig mit dem Thema Bürokommunikation. In der vorliegenden Ausgabe ist der Akzent zum einen auf den Ursprung der Bürokommunikation gelegt, nämlich die Textverarbeitung, zum anderen auf das "weite Feld" des Begriffs Bürokommunikation (BK) überhaupt. In der CW Nummer 31 wird es dann um Bildverarbeitung (Image Processing) gehen und abschließend in der CW 36 um das Thema Bürokommunikation und Integration.

Textverarbeitung ist inzwischen selbstverständlich "intelligent" geworden, allerdings nur für wirklich intelligente User, denen man ganzheitliches Denken zutrauen kann. Dann lohnt sich intelligente Textverarbeitung auch, wie es unter anderem nebenstehender Artikel mit seinen Kosten Nutzen-Beispielen zu beweisen sucht. Oder Textverarbeitung mündet in eine die Datenverarbeitung integrierende Dokumentenbearbeitung ein, was heute für die Organisatoren ein immer noch nicht triviales Problem darstellt. Ein Beispiel aus dem DEC- und Unix-Umfeld soll hier Anschauungsmaterial liefern (Seite 46).

Ein weiteres Beispiel geht direkt auf das ein, was sich gemeinhin als "Intelligenz" eines Systems verkauft, nämlich die mehr oder weniger geeignete Benutzeroberfläche eines Systems. Aus dem Umgang mit einem bestimmten Textsystem ergaben sich Vergleichsmoglichkeiten (siehe Seite 41).

Um aber dem Umfeld und dem eigentlichen Sinn, Hintersinn und Unsinn von Bürokommunikation in diesem ersten BK-Schwerpunkt näher zu kommen, haben wir hier auch die Gedanken zum inflationär verwendeten Marketing-Argument vom Wettbewerbsvorteil durch BK-Systeme eines Hamburger Hochschullehrers wiedergegeben. Sie erfrischen durch Originalität und ihren wirklich globalen Aspekt (Seite 33).

Ein zweiteiliger Bericht über eine Studie zum Thema Akzeptanz und Zweck von BK-Systemen bestätigt die in Hamburg gewonnene Erkenntnis, daß der Aspekt des unmittelbaren Nutzens Denken und Handeln auf eine eher kurzsichtige Art und Weise dominiert.