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25.08.1995

Nachfrage in Europa hinkt hinterher Studie sagt Workflow-Produkten ein rasantes Wachstum voraus

MUENCHEN (CW) - Der Markt fuer Workflow-Systeme im Produktions- und Office-Sektor duerfte in Nordamerika und Europa bis 1998 auf ein Volumen von 1,1 Milliarden Dollar ansteigen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens BIS Strategic Decisions hervor.

Im vergangenen Jahr wurden mit Workflow-Tools diesseits und jenseits des Atlantiks rund 235 Millionen Dollar umgesetzt. Bis 1998 geht die Studie von einer durchschnittlichen jaehrlichen Wachstumsrate von 49 Prozent aus. 1994 entfiel auf den europaeischen Markt ein Anteil von 29 Prozent, der den BIS-Auguren zufolge bis 1998 auf 49 Prozent ansteigen soll. Insgesamt waren 1994 514000 Arbeitsplaetze mit Workflow-Systemen ausgestattet; in drei Jahren sollen es mehr als 5,8 Millionen sein.

Dieses hohe Wachstum fuehren die Auguren nicht zuletzt auf die Integration von Workflow-Elementen in die naechste Generation von Messaging-Systemen in beiden Maerkten zurueck. Da jedoch der amerikanische Markt dem europaeischen beim Einsatz von E-Mail um ein bis zwei Jahre voraus sei, werde sich die Nachfrage nach Message-basierten Workflow-Systemen in der Alten Welt langsamer entwickeln.

In Europa wurde im vergangenen Jahr Workflow-Software im Wert von 68 Millionen Dollar abgesetzt. Bis 1998 soll dieser Wert auf 543 Millionen Dollar ansteigen. Dabei duerfte sich der Markt fuer diese Tools im Bereich der unternehmenskritischen Anwendungen schneller entwickeln als der Office-Sektor. Im ersten Segment wurden im vergangenen Jahr inklusive Services 201 Millionen Dollar ausgegeben, im zweiten 17,5 Millionen Dollar. BIS rechnet in diesen Sektoren mit einem Zuwachs (inklusive Services) auf 1,6 Milliarden beziehungsweise 142 Millionen Dollar.