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02.09.1983

Nachrichten

Das Laboratorium der IBM Deutschland in Böblingen eines der größten Entwicklungslabors der Informationsverarbeitung in der Bundesrepublik, besteht jetzt 30 Jahre. Rund 1600 Mitarbeiter - 80 Prozent davon in der Entwicklung, 20 Prozent in der Verwaltung - haben hier ihren Arbeitsplatz. Im Rahmen einer weltweiten Aufgabenteilung für Forschung und Entwicklung - die IBM unterhält 29 Laboratorien mit mehr als 30 000 Mitarbeitern in sieben Ländern - widmet sich das Böblinger Laboratorium in erster Linie der Produktentwicklung. Bereits Anfang der 60er Jahre bekam das deutsche Labor die Aufgabe, kleine und mittlere Datenverarbeitungssysteme einschließlich mechanischer Ein- und Ausgabegeräte, Halbleiterkomponenten und die zugehörige Systemsteuerung (später Programmierung genannt) zu entwickeln.

Einen 16-K-RAM-Chip. der nach Unternehmensangaben gegenüber herkömmlichen Bauelementen gleicher Kapazität nur ein Achtel der Energie verbraucht, hat Sharp Corp. angekündigt. Mustersendungen sollen ab Oktober erhältlich sein. Der Energieeinspareffekt sei aufgrund einer Unterteilung der integrierten Schaltungen auf dem Chip in acht Blocks möglich geworden, teilte Sharp weiter mit. Der Preis wird mit 9000 Yen angegeben.

Besseren Gästeservice und Verwaltungsvereinfachungen verschaffte sich das Sporthotel Sonnenalp in Sonthofen Siemens-Angaben zufolge durch Kombination eines neu eingerichteten Kommunikationssystems mit einer bereits vorhandenen Datenverarbeitungsanlage. Es handelt sich dabei um ein Siemens-Kommunikationssystem EMS 1100, das über die Systemkomponente EMS 3010 Data mit dem Hotelrechner verbunden ist. Realisiert wurde die Verbundlösung in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen MCE.

Chinesische Gesellschaften können (und sollen) seit einiger Zeit Gründungen im Ausland vornehmen oder sich an ausländischen Unternehmen beteiligen. Im Rahmen dieser Entwicklung hat sich eine chinesische Gesellschaft mit vier Millionen Dollar an dem US-Unternehmen Santec in Amherst beteiligt. So will die Nanjing Telecommunications Works Santec Kapitalanteile erwerben und unter günstigen Finanzierungsbedingungen arbeitsintensive Komponenten für die Herstellung von Computerdruckern liefern. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Gemeinschaftsgründung für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Personal Computer und Textverarbeitungsgeräte die Fertigung für den chinesischen Markt vorbereiten. In der Zwischenzeit soll chinesisches Personal innerhalb des Arbeitsbereichs des US-Unternehmens auf verschiedenen Gebieten ausgebildet werden.

Xerox hat die Preise für verschiedene Kopierer mit kleiner Kapazität und für elektronische Schreibautomaten gesenkt. Nach Angaben von Xerox wird der Kopierer 2600 mit Wirkung vom 1. Juli 1795 (bisher 2495) Dollar kosten. Der neue Preis für das Modell 2350 wird mit 2495 (3295) Dollar, für die elektronische Schreibmaschine Xerox 610 mit 1195 (1350) Dollar und für das Modell 615 mit 1395 (1675) Dollar angegeben. Bereits zum 13. Juni wurde der Xerox-Kopierer 1020, der am 1. Juni in Atlanta eingeführt wurde und bisher nur dort erhältlich ist, für 1995 (2495) Dollar angeboten.