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15.04.1994

Nachrichten unter Windows fuer Workgroups

R. Loew, Regensburg: Es werden keine Nachrichten an unsere WfW- Station gesendet. Dies, obwohl der Nwpopup-Dienst aktiviert und der Nachrichtenempfang auf "enabled" gesetzt ist. Nur bei aktivierter DOS-Box in Vollbilddarstellung treffen Nachrichten ein.

Die Redaktion: Schauen Sie zunaechst, ob die Pfadangabe zu WfW korrekt gesetzt ist und sich das Programm nicht noch in einem vorher durchsuchten Verzeichnis befindet. Dann sollten Sie das neueste "Nwpopup.exe" einsetzen (vom 28. Oktober 1993). Das kann aus der Datei "Winup9.exe" extrahiert werden, die via Compuserve oder ftp (novell.com) unter Novfiles geholt werden kann. Schliesslich sollte in der Datei "System.ini" der Wert des Timers ueberprueft werden: "TimerCriticalSection= 10000" waere eine Einstellung, die Nwpopup nicht verschluckt.

PCMCIA - wo ist die Quelle?

W. Uglutz*, Solothurn, Schweiz: Woher kann man die Standards PCMCIA 2.1 und JEIDA 4.1 beziehen? Wir suchen die Quellen der Originaldokumente.

Die Redaktion: PCMCIA steht fuer die Personal Computer Memory Card International Association, die ihren Verbandssitz im kalifornischen Sunnyvale hat. JEIDA steht fuer Japanese Electronic Industry Development Association. Sie hat ihren Sitz und Bezugsadresse in Tokio. Wiewohl JEIDA als Standard zuerst auf dem Markt war, ist PCMCIA wichtiger geworden. Mit den von Ihnen genannten Versionen 2.1 und 4.1 sollten Sie streng genommen nur ein Dokument benoetigen: Beide Organisationen haben bereits auf dem Versionsstand 2.0/4.1 identische Spezifikationen vereinbart. Vertriebskanal dieser gemeinsamen Dokumentation ist die Firma CSM in Filderstadt (Fax: 07 11/777 66 66).

Stack-Wert

ueberpruefen

G. Hagel, Wiesbaden: Auf den DOS-Rechnern in unserem Novell- Netzwerk steht in der Datei Config.sys nach dem Errichten von Windows die Zeile "Stacks=9,256". Nach den Optimierungslaeufen mit dem Memory-Manager QEMM von Quarterdeck wird der Parameter "Stacks=0,0" zur Speichergewinnung empfohlen. Wie kann der Stack- Wert ueberprueft werden, und was besagt er?

Die Redaktion: Stack erhoeht die Zahl der internen Speicher-Stacks, in denen Hardware-Interrupts zwischengespeichert werden. Treten viele Interrupts in kurzer Reihenfolge auf, wie dies unter Windows der Fall sein kann, so kann ein Systemabsturz erfolgen, wenn kein Stack-Platz vorhanden ist. Die Zahl vor dem Komma steht fuer die Anzahl der Stacks (gueltige Werte von 0 bis 64 in Achterschritten), danach folgt die Stack-Groesse in Bytes (Bereich von 32 bis 512). Dass zuwenig Stacks vorhanden sind, wird in der Regel mit dem "Ausnahmefehler 12" angezeigt. Experimentieren Sie bei Problemen mit Werten wie 8,128; 8,256; 16,128; 16,256 usw. Der Wert der Stacks kann am einfachsten durch die Analyse der Datei Config.sys ermittelt werden.

PC-Support

unter OS/2

K. Wenner, Hamburg: Wir haben Probleme beim AS/400-Zugriff ueber PC-Support auf OS/2-Rechnern. Dabei setzen wir einen virtuellen DOS-Rechner ein, der nicht in der Lage ist, mit der HPFS-Partition von OS/2 und den lokalen Diskettenlaufwerken der Station zu arbeiten.

Die Redaktion: Ueberpruefen Sie die Boot-Image-Diskette, aus der sie die virtuelle DOS-Maschine erzeugt haben. In der Config.sys-Datei muss in der ersten Zeile der Verweis auf "Fsfilter.sys" erfolgen. Die richtige Zeile lautet "device=c:

os2

mdos

fsfilter.sys", wobei c: das angenommene Startlaufwerk von OS/2 ist. Fsfilter ist ein DOS-Treiber, der dafuer sorgt, dass eine DOS-Sitzung sowohl mit FAT- wie HPFS-Systemen arbeiten kann. Das Problem der lokalen Diskettenlaufwerke entsteht durch den Funktionsaufbau der virtuellen Maschine. Ist diese gestartet, bezieht sie alle Anfragen auf das Laufwerk A: auf den gesetzten Parameter "Dos-Startup-Drive", der zum Beispiel als "c:

pcsupport.dsk" ausgewiesen ist. Fuer solche Faelle enthaelt OS/2 den Befehl "Fsaccess".

Sicheres

OS/2 gesucht

G. Menger, Karlsruhe: Wir setzen Netware 3.11 ein und stellen unsere Arbeitsplaetze auf OS/2 um. Dafuer wird der Netware Requester von Novell eingesetzt. Gibt es fuer OS/2 die Packet Signatures, die hoehere Sicherheit ermoeglichen sollen? Wie arbeiten diese Signaturen?

Die Redaktion: Packet Signatures sind kein Produkt im strengen Sinne, sondern ein von Novell eingesetztes Absicherungsverfahren, bei dem zusaetzlich zur Sitzungs-ID ein Sitzungsschluessel erzeugt wird. An jedes weitere an den Server adressierte Datenpaket wird nun eine Signatur angehaengt, bei der die Verschluesselungsroutine den Sitzungsschluessel, die Unterschrift des letzten Pakets und die Node-Adresse der Station zum Chiffrieren nach der RSA-Methode benutzt. Kommt das Paket beim Server an, arbeitet er mit denselben Schluesseln, die nicht ueber das Netz gegangen sind, und vergleicht das Ergebnis mit der Signatur des zuletzt eingegangenen Pakets. Stimmen beide nicht ueberein, wird das Datenpaket weggeworfen. Dieses Verfahren, das leistungsfaehige Workstations voraussetzt, wird von Novell mit Netware 3.12 und 4.01 ausgeliefert, kann aber auch unter 3.11 eingepatcht werden. Fuer Netware 3.11 liefert Novell zusaetzlich ein Modul namens Secure/2 aus, das den Requester besser absichert. Was die Erhoehung der Sicherheit auch auf der lokalen Seite anbelangt, so sollten Sie Safeguard easy OS/2 von uti-maco (Fax: 061 71/20 97 10) fuer den zusaetzlichen Schutz in Betracht ziehen.

Was ist

Bulkware?

H. Engerling, Nuernberg: Zum Kopieren von Daten auf Disketten benutzen wir Disketten von SKC. Da wir grosse Mengen kopieren, ist dies ein erheblicher Kostenfaktor fuer uns. Nun habe ich gehoert, dass es sogenannte Bulkware gibt, die fuer unsere Zwecke auch genuegen wuerde.

Die Redaktion: Bulkware ist eine Sammelbezeichnung fuer die Grossabnahme von Disketten an die weiterverarbeitende Industrie, bei denen die Verpackung und Lieferung optimiert werden kann. Jeder Diskettenhersteller liefert daher Bulkware aus. Laut Auskunft von SKC liegt die Einstiegsmenge im Groessenbereich von 100000 Disketten pro Woche.