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06.12.2005

Nagelprobe für Microsofts Onecare

06.12.2005
Der Hersteller weitet die Testphase für seinen PC-Service aus.

Anwender in den USA haben ab sofort die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Betatest von Microsofts "Windows Onecare Live" anzumelden. Der Hersteller beschreibt das neue Angebot als "umfassenden PC-Gesundheits-Service, der über Sicherheit hinausreicht". Das im Mai angekündigte Produkt umfasst die Wartung der Firewall-, Antivirus-, Backup- und System-Tuning-Funktionen via Internet. Anwender sollen damit ein Komplettpaket erhalten, das ihren PC sauber und leistungsfähig hält.

Um Onecare nutzen zu können, müssen Anwender eine Softwarekomponente auf ihrem PC installieren. Der Hersteller weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass Antivirus- und Firewall-Produkte anderer Anbieter unbedingt vorher zu entfernen sind, da es sonst zu Problemen kommen könne. Dass die Redmonder dabei auch noch Namen nennen, dürfte insbesondere Konkurrenten wie Symantec, McAfee und Trend Micro ärgern: Microsoft warnt vor der gleichzeitigen Verwendung von Symantecs "Norton Internet Security 2005", "Norton Antivirus 2005", "Norton SystemWorks 2005", McAfees "Internet Security Suite 2005" und "Virusscan 8.0/2004" sowie Trend Micros "PC-cillin Internet Security 2005".

Nach erfolgreicher Installation erscheint ein farbiges Icon in Form der Zahl "1" im Aufgabenbereich der Startleiste. Je nach Farbe des Icons ist der Zustand des PCs in Ordnung (grün), mittel (gelb) oder kritisch (rot). Durch Doppelklick auf das Icon öffnet sich eine Konsole, über die der Anwender genaue Informationen zum aktuellen Zustand seines Rechners erhält.

Der Virenschutz erfolgt auf zwei Wegen: Onecare prüft anhand von Signaturen, ob sich elektronische Schädlinge auf dem Rechner befinden. Diese Signaturen werden automatisch aktualisiert, wenn der Computer online ist. Zusätzlich überwacht die Software gespeicherte Dateien auf auffälliges Verhalten. Bei verdächtigen Aktivitäten soll Onecare in der Lage sein, diese abzublocken. (ave)