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08.08.1980 - 

National Advanced Systems wegen IBM-Neuerungen gelassen:

NAS-Anwender bleibt IBM-kompatibel

FRANKFURT (rs) - Kein Problem sieht auch die National Advanced Systems (NAS) GmbH, Frankfurt, in den Soft- und Hardware-Erweiterungen der IBM (siehe CW 25/80, Seite 1). So kann die Erweiterung des MVS Betriebssystems in der IBM-Originalversion auf den NAS-Maschinen eingesetzt werden. Den notwendigen Mikrocode liefert die Gesellschaft.

Der Rechner AS/5000 hat NAS zufolge eine um 15 Prozent höhere Leistung als die konkurrierende 3031. Mit den IBM Systemen 3032 und 3033 steht die AS/7000-Serie im Wettbewerb. Beide genannten NAS-Systeme bieten nach Herstellerangaben Anschlußmöglichkeiten für die schnellen IBM-Plattensteuereinheiten. Damit werde eine Datenübertragungsrate von 3 MB pro Sekunde erreicht. Die Kanäle der NAS-Rechner müssen dazu wie auch bei IBM durch Datenstromeinrichtungen in Datenstromkanäle umgerüstet werden. Die 1981 lieferbaren IBM 3375 Platteneinheiten mit 0,82 Gigabyte Kapazität können laut NAS an ihre Rechner angeschlossen werden. Dies gilt auch für die Plattensteuereinheit 3880, die über einen "speed matching buffer" betrieben wird. An den bisherigen Maschinen erfordert das keine Veränderung.

NAS-Geschäftsführer Dieter Frank hebt als bemerkenswert für einen IBM-Anwender hervor, daß dieser auch mit NAS-Maschinen vollständig IBM-kompatibel bleibe. Anders als bei anderen PCMs müsse er nicht zusätzlich "Nicht IBM" Software einsetzen. Der Anwender bekomme vielmehr von NAS einen Mikrocode geliefert, der es erlaube, die Original-IBM-Betriebssystemversion einzusetzen.

Zu der IBM-Konkurrenz-Analyse (CW 30/80, Seite 1) bemerkte Frank, daß die dort genannten Zahlen vom November 1979 richtig seien. Aufgrund der Preisbewegungen bis zum Juli 80 seien die Preisdifferenzen bei den heutigen NAS-Modellen jedoch für NAS günstiger geworden. So betrage der Unterschied zur 3031 heute 50 Prozent (November 79: 25 Prozent) bei Leistungsgleichheit. Zur 4341 seien die NAS-Maschinen preislich jetzt gleichgezogen, während sie im November 79 noch 23 Prozent teurer waren. Die Leistungsdifferenz beträgt hier 14 Prozent zugunsten von NAS.