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15.03.1985 - 

Beide Hitachi-Distributoren wollen 1986 liefern:

NAS und BASF parieren 3090-Announcement

15.03.1985

LUDWIGSHAFEN/LONDON (rs) - Auf die 3090-Ankündigung des Marktführers reagierten jetzt als erste Mitbewerber die BASF sowie NAS. Die neuen Rechner entsprechen in der Leistung den Modellen 200 und 400 der IBM. Beide PCMs stellten zusätzlich Magnetplatten mit 5 GB Kapazität vor.

BASF und NAS vertreiben in der Bundesrepublik Systeme des japanischen Herstellers Hitachi und bieten damit auch bei den neuen Modellen technisch identische Rechner an. Erster im Ankündigungsreigen war die Ludwigshafener BASF, die ihre beiden Modelle 7/90-2 und 7/90-4 vorstellte. Bei National Advanced Systems (NAS) heißen die Rechner AS/XL 60 und 80.

Der Monoprozessor 7/90-2 beziehungsweise AS/XL 60 wird (hochgerechnet aus Angaben der zwei PCMs) rund 30 Mips (Millionen Instruktionen pro Sekunde) leisten und entspricht damit dem IBM-Modell 200 der 3090-Serie. Der neue PCM-Großrechner ist luftgekühlt und verfügt über 64 Kanäle sowie eine maximale Hauptspeichergröße von 256 MB. Neben einem Pufferspeicher mit 256 KB Kapazität ist der Rechner mit einem zusätzlichen 1-MB-Zwischenspeicher ausgestattet.

Die beiden 3090-400-Pendants 7/90-4 (BASF) beziehungsweise AS/XL 80 (NAS) sind dyadische Prozessoren mit einer geschätzten Leistung von etwa 53 Mips. Die Auslieferung der neuen Maschinen planen beide PCMs für das zweite Quartal 1986. Der größere der beiden Rechner würde damit ein Jahr früher auf dem Markt erscheinen die das IBM-Modell 400 der 3090. Big Blue hat die Verfügbarkeit seines Highend-Rechners für 1987 avisiert.

Parallel zu den Zentraleinheiten kündigten die PCMs verdoppelte Kapazitäten bei ihren Plattenlaufwerken an. Ab 1986 stehen dem Anwender 5 GB je Einheit zur Verfügung. Die Kapazität pro Plattenstrang steigt damit auf 20 GB. Die neuen Speicher sind Anbieterangaben zufolge kompatibel zu den E-Modellen der IBM-3380-Platten.

NAS nutzte den Ankündigungstermin weiterhin zur Vorstellung eines neuen Cache-Speichers. Damit sollen in der Online-Verarbeitung kürzere Antwortzeiten, eine schnellere Abwicklung sowie geringere Stapelverarbeitungszeiten erreicht werden. Der Speicher ist mit 8- und 16-MB-Kapazität ab Mai 1985 lieferbar. Die größeren Versionen (maximal 64 MB) gibt es im zweiten Quartal 1986.