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24.04.1992 - 

Olivetti, Bull und SNI kooperieren unter Brüsseler Ägide

Nationale Behörden in der EG sollen gemeinsame DV erhalten

IVREA (CW) - Die im letzten Jahr vereinbarte Zusammenarbeit zwischen SNI, Olivetti und Bull zur Förderung des DV-Einsatzes in der EG nimmt konkrete Formen an: Entsprechend einer Passage des Maastrichter EG-Abkommens wollen sich die Unternehmen um ein "Transeuropäisches Informationssystem" (Teis) für die öffentlichen Verwaltungen in der Gemeinschaft bemühen.

Das Rahmenabkommen von 1991 für ein "European Nervous System" (ENS) zielt auf die Entwicklung kompatibler Informationssysteme auf der Basis von gebräuchlichen Systemplattformen und Applikationen ab. Im Rahmen von Teis entwickelte Systeme und Anwendungen sollen nunmehr - "in enger Zusammenarbeit mit der EG-Kommission" - den nationalen Behörden der EG-Mitglieder gemeinsam verfügbar gemacht werden und diese DV-technisch zusammenbinden.

Forschungslabors zu diesem Zweck werden gegenwärtig in München bei SNI, in Pozzuoli nahe Neapel bei Olivetti und in Paris bei Bull eingerichtet. Wie Olivetti mitteilte, unterzeichneten Vice-President Elserino Piol für die Italiener, Vorstandschef Hans-Dieter Wiedig für die Deutschen und Chairman Francis Lorentz für die Franzosen ein entsprechendes Abkommen. Außer auf die Laboraktivitäten soll sich Teis auf den Output einer Interessengruppe der nationalen Behörden mit Sitz in Brüssel stützen, hieß es.

Von keinem der drei beteiligten DV-Unternehmen war zu erfahren, ob es bereits konkrete Investitionszusagen aus den anvisierten Anwenderkreisen gibt. Gleichfalls gibt es noch keine Aussagen darüber, welche europäischen Anwendergruppen im Rahmen des ENS-Vorhabens als nächste mit Projekten für ihre Zielgruppe rechnen können: private Großanwender, der Mittelstand oder kleine Unternehmen.