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01.09.2000 - 

Analysten unterschiedlicher Firmen zur Kooperation gezwungen

Nationwide spart 400 000 Dollar im Jahr an Marktforschung ein

FRAMINGHAM (IDG) - Die allseits bekannten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen verlangen für standardisierte Forschungsergebnisse zu viel Geld, urteilte Bruce Barnes, CIO des Versicherungsunternehmens Nationwide Mutual Insurance Co., Columbus, Ohio. Und er fand einen Weg, diese Kosten um 40 Prozent zu reduzieren.

Etwa eine Million Dollar gab Nationwide von Juli 1998 bis Juni 1999 aus, um an den Marktforschungsergebnissen von Gartner, Meta und Giga Group sowie Forrester Research partizipieren zu können. Für die zwölf Monate, die darauf folgten, machte diese Kostenposition aber kaum noch 600000 Dollar aus. Den Orden für diese Einsparung kann sich Barnes ans Revers heften.

Der CIO sah nicht mehr ein, warum er den vier Analyse-Schmieden Forschungsdienstleistungen abkaufen sollte, die sich inhaltlich überschnitten. "In vielerlei Hinsicht verkaufen sie alle dasselbe", lautet sein Urteil. Als Informatikchef eines Unternehmens mit 35000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 115 Milliarden Dollar konnte er sich erlauben, die renommierten Marktforschungsunternehmen unter Druck zu setzen. Wenn sie mit ihm im Geschäft bleiben wollten, so seine Forderung, sollten sie gefälligst zusammenarbeiten und Nationwide maßgeschneiderte Dienste anbieten.

Gemeinsam mit Vertretern aller Geschäftsbereiche unterteilte Barnes die erwünschten Informationen in sechs Wissensgebiete und forderte die Vertriebsleute der Marktforschungsgesellschaften auf, in diesem Rahmen ihre Claims abzustecken. Außerdem sollten sie innerhalb von drei Wochen einen Plan entwerfen, wie sie ihre Forschungsarbeit untereinander aufteilten wollten. Die Marktforscher protestierten zunächst, fanden sich aber dann ins Unvermeidliche.