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09.04.1993 - 

Straessle baut Fertigungssoftware aus

NC-Programmierung: Von CAD bis CAM ein kontinuierlicher Datenfluss

Laut Anbieter ermoeglicht das Programmiersystem den integrierten Datenaustausch von der Konstruktion bis zur produzierenden Maschine - auf der Basis des von Alan Grayer, Charles Lang und Ian Braid entwickelten "Acis"-Kerns.

Wie Straessle verspricht, hat der Entwickler mit der neuen RWT- 2000-Komponente die Wahl, ob er eine klassische Einzelschritt- Programmierung mit Makros durchfuehren oder das Postprozessorverfahren nutzen will, bei dem die Bearbeitungsfolge rueckwaerts aus den Daten des CAD-Systems erschlossen wird.

Fuer dieses Verfahren ist ein nahtloser Datenaustausch ueber den gesamten Entwicklungsprozess selbstverstaendlich eine Conditio sine qua non.

Als Basis fuer den Datenaustausch fungiert der bei Spatial Technology in Cambridge entwickelte Acis-Kern. Der fuer die Datenuebernahme notwendige Aufwand reduziert sich dadurch, so der Anbieter, auf das Hinzufuegen der auf der jeweilige Entwicklungsstufe notwendigen Detailinformationen. Realisiert ist das System bislang fuer die Funktionen Drehen, Bohren und Fraesen.

Daneben stellte Straessle anlaesslich der CeBIT eine Reihe weiterer Produktneuheiten vor. Dazu zaehlt ein grafischer Fertigungsleitstand, mit dem sich Daten aus PPS-Systemen wie dem Straessle-eigenen PSK 2000 fertigungsseitig umsetzen lassen.

PSK 2000 umfasst neuerdings auch ein Vertriebsinformations-System (VIS), das Angebots- und Auftragsdaten sowie die zugehoerigen Laufzeiten und das vorhandene Auftragspotential in die Produktionsplanung und

-steuerung einbringen soll. Das PC-basierte "Management Support System" hingegen ist dafuer ausgelegt, einen verdichteten Ueberblick ueber die relevanten logistischen Kenngroessen zu geben.

Auch im CAD-Bereich hat Straessle Neues zu bieten, naemlich ein Modul fuer die Betriebsmittel- und Vorrichtungssystem-Konstruktion. Das neue Modul des CAD-Systems Konsys 2000 ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Stuttgarter Software-Unternehmen und der Technischen Universitaet Magdeburg.

Eine ebenfalls neu entwickelte Konfigurierungslogik dient dazu, den Anwender bei der Zusammenstellung von Formelementen zu unterstuetzen.