Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.07.1977 - 

36000 Besucher auf der gößten EDV-Schau der Welt:

NCC 77 in Dallas: Im Westen nichts Neues

DALLAS/TEXAS (cw) - Rund 36000 "EDV-Fans" besuchten vom 13. bis 16. Juni 1977 die 26. National Computer Conference (NCC). Die "größte Computer-Show der Welt", wie die NCC von ihren Organisatoren bezeichnet wird, fand dieses Jahr ohne spektakuläre Produktankündigungen und neue DV-Konzepte im texanischen Dallas statt.

Im Vordergrund stand bereits vorgestellte oder bewährte Hardware - das zentrale NCC-Thema hieß "Distributed Processing". Das Messespektakel werde diesmal wegen seiner entspannten Atmosphäre in die Annalen eingehen, mutmaßt die Computerworld, die US-Schwesterzeitschrift der Computerwoche.

Bei den großen Systemen lag das Schwergewicht auf IBM-370-kompatiblen Hauptspeichern. Rosinen im NCC-Kuchen: Die Harris Corp. präsentierte mit den Modellen 115, 125 und 135 drei neue Minicomputer der Mittelklasse. CDC stellte die kürzlich angekündigten 370-kompatiblen Zentraleinheiten der Omega-Reihe vor.

Groß war das Angebot an Small Business- und Distributed Processing-Systemen. Hier standen die Exponate von Four Phase Systems (neues Top-Modell IV/90), General Automation (Systeme GA-16/550 und /330), Datapoint (neues Diskettensystem 1170), Beehive International (ModeIl "Boss") und Interdata im Mittelpunkt.

Bei den neuen Terminals dominierten die mikroprozessorgesteuerten Datenstationen, etwa von Lear Siegler (Modell VDP-400), Telex (IBM-kompatible Serie TC 270) und Applied Digital Data Systems (Systeme Regent 100 und 200).

Parallel zur Ausstellung gab es einen Kongreß mit über 100 hochkarätigen Fachvorträgen. Neben Distributed Processing standen vor allem Datenbank Management und Rechnerarchitekturen im Vordergrund. Zündstoff lieferte ein Beitrag von Gene Amdahl zum Thema "Computering Tomorrow": Die augenblicklichen Vorstellungen in bezug auf Distributed Processing seien weit entfernt von dem, was sich auf diesem Gebiet tatsächlich realisieren lasse, so der Ex-IBMer. "DP" werde kommen, aber in weitaus differenzierterer und begrenzterer Form, als es die Befürworter dieses Konzeptes heute vorhersagen (siehe auch Kolumne, Seite 7).