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30.01.1981 - 

Anwenderbericht Steinbruchbetriebe Rammelsbach GmbH:

NCR bricht Baustoffmarkt auf

Die Geschäftsführung der Steinbruchbetriebe Rammelsbach GmbH läßt sich neuerdings mit aktuellen Vertriebsdaten versorgen. Seit kurzem ist bei dem 70-Mann-Betrieb ein Bildschirm-Computer 1-8150 von NCR eingesetzt. An Standardprogrammen werden die NCR-Lizenz-Produkte "IFO" (Integriertes Finanzbuchhaltungs-Online-System) und "Dipas" (Dialogorientiertes Personalabrechnungssystem) verwendet.

Die Vielfalt des DV-Angebots trug nach NCR-Angaben entscheidend dazu bei, daß eine bei den Rammelsbachern herrschende Meinung revidiert wurde. Computer, so meinte man, seien nichts für Steinbruchbetriebe. Das habe sich inzwischen geändert. Wilhelm Wolff, Direktor und alleiniger Geschäftsführer der GmbH, konnte sich, so NCR, davon überzeugen, "Daß die heute angebotenen DV-Systeme durchaus in der Lage sind, schnelle Informationen über verkaufte Mengen bei sofortiger Fakturierung auch für seinen Betrieb zu liefern".

Das Steinbruchgebiet in Rammelsbach, es gehört zum Großteil der Gemeinde, die Steinbruchbetriebe sind Pächter, ist rund 60 Hektar groß; 50 Hektar umfaßt das Abbaugebiet in Kreimbach. Mit hochmodernen Geräten werden in jedem Betrieb an Spitzentagen bis zu 2000 Tonnen Gestein gebrochen. Etwa 20 Prozent der Produktion werden zu Gleisschotter für die Deutsche Bundesbahn verwendet. Die kleinste Form, zu der das gebrochene Gestein von schweren Brech- und Siebanlagen verarbeitet wird, ist feiner Sand. Insgesamt sind es etwa 60 verschiedene Materialsorten, die aus den Aufbereitungs- und Veredelungsanlagen kommen und die im Straßen-, Bahn-, Tief- und Wasserbau als elementarer Baustoff genutzt werden. Transportiert wird das Material auf dem Schienenweg und über die Straße.

Das in den verschiedenen Brechwerken verarbeitete Gestein wird nach der Verladung auf Waggon oder Lkw an fünf verschiedenen Waagestellen gewogen. Angaben über Abholer, Mengen und Art des Gutes sowie Zielort enthält der ausgestellte Lieferschein.

Diese Daten, die sich ergänzen mit Datumsangabe, Lieferschein-Nummer, Eigen- oder Fremdabholer, werden täglich über Bildschirm eigegeben - durchschnittlich etwa 250 Lieferscheine pro Tag mit mehreren Positionen.

Aufgrund dieser täglichen Eingabe kann jeden zweiten bis dritten Tag fakturiert werden. Zuvor vergingen mehr als zehn Tage, bis die Rechnungen zum Versand kamen. Die Fakturierung erfolgt individuell nach den mit dem Abnehmer vereinbarten Konditionen. Jede Rechnung enthält eine detaillierte Aufstellung über die Art der Lieferung. Vermerkt werden unter anderem:

- Anschrift des Empfängers,

- Materialart,

- Menge,

- Datum der Lieferung,

- Ortsbezeichnung der Baustelle,

- Automatische Zuordnung der Preiskonditionen

- Einzelrechnung oder Sammelrechnung je nach Wunsch des Abnehmers.

Aktueller Betriebsüberblick

Das für die Belange des Steinbruchunternehmens modifizierte Verkaufsabrechnungsprogramm druckt verschiedene Listen aus, die einen täglichen Überblick über alle verladenen beziehungsweise gewogenen Mengen geben. Über den Bildschirm können die Mengenabnahmen des einzelnen Kunden, der Anlieferort, verkaufte Mengen und Arten je Baustelle oder Abnehmer sowie verkaufte Mengen je Material insgesamt abgefragt werden.

Sämtliche aus der Fakturierung erhaltenen Daten fließen automatisch über in die Finanzbuchhaltung. Die Arbeiten der Finanzbuchhaltung übernimmt das NCR-Lizenzprogramm "IFO" (Integriertes Finanzbuchhaltungs-Online-System).

Für die Lohn- und Gehaltsabrechnung wird das NCR-Lizenzprogramm "Dipas" (Dialogorientiertes Personalabrechnungssystem) eingesetzt.

"Wir wollen weiterhin mit Ertrag arbeiten", sagt Wolff. "Diese Forderung, die wir im Auftrag unserer Gesellschafter und auch im Sinne der Mitarbeiter erfüllen, gab letztlich den Anstoß zu dem Entschluß, eine eigene EDV einzusetzen."