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20.02.1987 - 

Augsburger Hersteller von Dollarschwäche gebeutelt:

NCR kündigt neuen Abteilungsrechner an

MÜNCHEN (CW) - Mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf 817 Millionen Mark und einer Gewinneinbuße um knapp 35 Prozent von 26.6 auf l7.4 Millionen Mark hat die NCR GmbH, Augsburg. das Geschäftsjahr 1980 abgeschlossen. Ihre Filialrechner Serie I-9000 erweiterten die Augsburger um ein Einstiegsmodell mit einer exotischen Betriebssystemversion.

Rainer Liebich, Vorsitzender der Geschäftsführung, führte die negative Gewinn-Entwicklung zum Teil auf den Preisverfall bei Personal Computern zurück, die das Augsburger Unternehmen für den gesamten NCR-Konzern herstellt. Durch den hohen Exportanteil von 43,6 Prozent am Gesamtumsatz habe der schwache Dollarkurs ein übriges zur Gewinn-Entwicklung beigetragen. Trotz einer Verdopplung der PC-Produktion konnte der Umsatz in dieser Sparte nur um 29 Prozent gesteigert werden.

Personal Computer tragen nach Angaben der NCR GmbH zu rund 14 Prozent zum Umsatz bei. Mit rund 30 Prozent hat das sogenannte I-Serien Geschäft den größten Anteil am Umsatz. Zu dieser Produktgruppe gehört auch das neue ITX-System 9200, das NCR jetzt angekündigt hat. Der 32Bit-Computer wird von Version 5.0 des NCR-Betriebssystems ITX (Interactive Transaction Executive) unterstützt, die ausschließlich auf diesem Modell eingesetzt werden könne. Laut Produkt-Marketing-Direktor Wolfgang Lurg wird die 9200 erst mit Release 5.1 dasselbe Betriebssystem wie die größeren Modelle 9300,9400 und 9500 dieser Familie fahren. Inwieweit dies der Akzeptanz des neuen Rechners am Markt zugute kommt, ist dabei fraglich.

Einen Markt für das neue System sieht NCR auf Abteilungsebene in kleinen und mittleren Unternehmen. Kommunikationsmöglichkeiten bestehen über SNA-, BSC-, DLC- und X.25-Protokolle. Peripheriegeräte werden über Mulitbus I/SCSI-Schnittstellen angeschlossen.

In der Basiskonfiguration mit zwei MB Arbeitsspeicher, zwei Bildschirmen, einem Drucker koste das System 50 000 Mark.