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13.12.1996 - 

Kommentar

NCs kommen langsam, aber gewaltig

Man kann dem Marketing-Rummel, den Larry Ellison und seine Mitstreiter um ihr "Baby" Network Computer veranstalten, zweifellos einen gewissen Hype, also ein künstliches Aufbauschen, unterstellen. Dennoch besitzt das Konzept des Thin Client genügend Substanz, um in der globalen IT-Landschaft einen echten Paradigmenwechsel hin zum "Network-centric Computing" zu ermöglichen. Dieser kommt aber sicher nicht von heute auf morgen. In der Unternehmens-DV können Geräte wie IBMs "Network Station" heute zwar schon Terminals ersetzen, ohne daß dazu die Systemumgebung verändert werden müßte.

Hier aber haben die NCs außer ihrer kleineren Baugröße keinen ersichtlichen Vorteil. Außerdem wird es immer auch Arbeitsplätze geben, deren Anwendungen zu speziell, zu sensibel oder schlicht zu groß sind, um Applikationen und Daten übers Netz zu schicken und auf dem Netz zu speichern. Ihre Vorteile können NCs erst dann entfalten, wenn die Netzwerke den erforderlichen Bandbreiten angepaßt sind und die Entwickler genügend Zeit hatten, neue Server-basierte Applikationen zu erstellen oder alte Anwendungen entsprechend anzupassen. Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, steht einer Verbreitung des NC auf breiter Front nichts mehr im Wege.