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25.09.1998 - 

Verluste und Entlassungen vor Augen

Neben Hitachi stecken auch Toshiba und NEC in der Krise

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres von Toshiba laufen zwar erst am 30. September ab. Trotzdem hat das Unternehmen seine Umsatz- und Gewinnprognose vorbeugend erheblich reduziert. Zunächst hatte der Konzern mit einem Gewinn von zehn Milliarden Yen (rund 120 Millionen Mark) gerechnet. Jetzt teilte er mit, man müsse mit einem Halbjahresverlust vor Steuern von fünf Milliarden Yen respektive rund 60 Millionen Mark rechnen.

Toshiba führt für das schlechte Ergebnis die gleiche Begründung an, die Hitachi bereits vor zwei Wochen heranzog und die auch NEC benutzt: die Krise auf dem Halbleitermarkt sowie die Rezession in Japan. Hitachi hatte gemeldet, man werde bis März 1999 von rund 70 000 Arbeitsplätzen 4000 streichen. Für das laufende Geschäftsjahr (Ende: 31. März 1999) wird Hitachi erstmals in die roten Zahlen geraten. Die Hitachi-Gruppe erwartet einen happigen Nettoverlust von 250 Milliarden Yen oder rund 3,3 Milliarden Mark.

Auch NEC rechnet damit, daß das erste Halbjahr mit Verlusten endet. Das Unternehmen sieht einen Nettoverlust für die gesamte Firmengruppe von 20 Milliarden Yen voraus, was etwa 240 Millionen Mark gleichkommt. Seit fünf Jahren sehe sich die Firma zum ersten Mal wieder mit negativen Zahlen belastet. Und auch NEC zieht für Tausende Mitarbeiter die rote Karte: Fünf Prozent oder 6000 Beschäftigte sollen im Laufe der kommenden drei Jahre gehen.