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06.11.1992 - 

Hardwarehersteller will seine Position stärken

NEC erweitert sein Angebot im Bereich der Drucker und der PCs

MÜNCHEN (CW) - Die Computerbranche hält ihr Stakkato bei den Neuerscheinungen durch: Die Firma NEC in München kündigt für diesen Herbst drei neue Drucker und drei neue PCs an.

Die zwei 24-Nadel-Drucker "Pinwriter P62" und "Pinwriter P72" weisen einige der Merkmale auf, die zur Zeit in aller Munde sind: Der Druckkopf enthält Sensoren für die Papierbreite und -stärke sowie für die Temperatur. Das Arbeitsgeräusch wurde auf 53 dB(A) reduziert. Die neue Programmiersprache "Pinwriter Level 2" erlaubt eine Komprimierung der Druckdaten, den Einsatz von skalierbaren Schriften und Mehrfarbigkeit. Beide Drucker besitzen 80 KB Zwischenspeicher und acht eingebaute Schriften, die mit einer Auflösung von 360 x 360 dpi auf das Papier gebracht werden können. Der Pinwriter P62 kostet etwa 1800 Mark und verarbeitet Papier bis zum Format DIN A3, der Pinwriter P72 kostet etwa 2200 Mark und bewältigt DIN-A2-Papier.

Bilddaten worden schneller übertragen

Der neue Laserprinter "Silentwriter S102" bedruckt wie gewohnt DIN-A4-Papier. Er arbeitet mit einer Auflösung von 300 x 300 dpi, 14 Laserjet- und acht skalierbaren Intellifont-Zeichensätzen und einer automatischen Schnittstellenüberwachung. Im nächsten Jahr soll für den 10-Seiten-Drucker eine Postscript-Emulationskarte verfügbar sein. Eine Erweiterungskarte für den Einsatz im Ethernet oder unter Novell Netware ist bereits verfügbar. Die Druckeinheit (Toner, Trommel und Fixiereinheit) muß nach etwa 8000 Seiten gewechselt werden. Der Preis dieses Druckers dürfte bei etwa 4800 Mark liegen.

Das PC-Programm von NEC sollen die neuen Rechner im Leistungsspektrum nach oben wie nach unten verbreitern. In der "Image"-Familie erlaubt das Modell "Powermate 486SX/25i" den Einstieg in die Welt der 486-Prozessoren. Die Super-VGA-Karte ist auf der Hauptplatine integriert und kann direkt über den "Local Video Bus" angesprochen werden. NEC will damit die Übertragungsgeschwindigkeit der Bilddaten bis auf das Dreifache gegenüber vergleichbaren PCs steigern, die die Bilddaten über den normalen Systembus übertragen. Liegt dieser PC mit der Taktfrequenz von 25 Megahertz eher am unteren Ende der Leistungsskala in der Image-Familie, so ist sein großer Bruder "Powermate 486/50i" das leistungsstärkste Modell. Es ist mit Ausnahme des Intel 80486DX-Prozessor und der Taktfrequenz von 50 Megahertz baugleich mit dem anderen Modell.

In der "Express"-Familie wurde ebenfalls ein PC im oberen Leistungsspektrum vorgestellt, der "Powermate DX2/66e". Wie bei den beiden Modellen aus der Image-Familie enthält dieser Rechner einen SVGA-Adapter auf der Hauptplatine, der über den "Local Video Bus" angesprochen wird.

Darüber hinaus soll die Leistung des Rechners durch einen EISA-Bus, einen Cache von 128 KB und ein neues Bussystem zwischen CPU und Hauptspeicher steigen, das eine Übertragungsrate von 128 Bit pro Taktzyklus zuläßt.

Der Hauptspeicher ist 4 MB groß und kann bis auf 256 MB erweitert werden. Im Verbund mit dem Prozessor 80486DX2 soll der Rechner höchste Leistung bei einer Taktfrequenz von 66 Megahertz erreichen.

Lutz Schoppe, der Verantwortliche für die Powermate-Serie, wollte keine verbindlichen Preise für die PCs nennen, da "die Listenpreise aus dem Hause NEC unterschiedlich festgelegt werden, abhängig von den Verträgen mit dem jeweiligen Händler."