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24.03.1989 - 

Lieferprobleme wegen komplizierter Post-Zulassungsprozedur

NEC: VGA und weniger Einstellarbeit

HANNOVER (CW) - NEC bringt mit seinen zwei neuen VGA-kompatiblen Multisync-Modellen eine logische Erweiterung der flexiblen Monitorpalette.

Der Multisync 2A bietet eine Auflösung von maximal 800 x 600 Pixel für Super-VGA und läßt sich einfacher als seine Vorgänger auf unterschiedliche Grafikmodi einstellen Beim Multisync 3D müssen nur noch acht Tippschalter für die Feinjustierung betätigt werden. Er zeigt bis zu 1024 x 768 farbige Bildpunkte an, wie sie der IBM-Grafikadapter 8514 unterstützt.

Besonders stolz sind die Japaner auf die ergonomischen Gehäuse der 14-Zoll-Bildschirme. Zusammen mit den verbesserten Einstellmöglichkeiten soll dem Anwender die bislang recht lästige Installation auf unterschiedliche Videonormen und Rechner erleichtert werden. So erkennt der Multisync 3D den Signalwechsel von CGA auf EGA und stellt Bildfang und -position entsprechend nach.

Technische Daten der Bildschirme: analoge Signale mit 31,5 oder 35 Kilohertz Zeilenfrequenz sowie 38 Megahertz Bandbreite beim Modell 2A und analoge /TTL-Impulse zwischen 15,75 und 38 Kilohertz bei einer Bandbreite von 45 MHz beim Multisync 3D. Im Analogbetrieb bestimmt nur der Videoadapter die maximale Farbenanzahl. Wie der Name verrät, stellen sich beide Monitore automatisch auf die jeweils passende Bildwiederholfrequenz ein.

Das Modell "2A" kostet etwa 1650 Mark, während für den Multisync-II-Nachfolger "3D" etwa 2100 Mark verlangt werden. Nicht mehr neu sind die Zulassungsprobleme moderner Monitore durch die Post. Wegen der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen in ihrem Inneren sind immer massivere Abschirmungen nötig. Folge der langwierigen Zulassungsprozedur: Die beiden Multisyncs sind erst ab Sommer lieferbar.