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28.11.1997 - 

Einspruch gegen US-Urteil erhoben

NEC wehrt sich gegen US-Einfuhrzölle

Die ITC hatte im September 1997 eine Entscheidung des US-Handelsministeriums bestätigt, derzufolge NEC-Supercomputer mit Antidumping-Zöllen von 454 Prozent und entsprechende Rechner der Fujitsu Ltd. mit Zöllen in Höhe von 173 Prozent belegt wurden. Dabei ging es um sogenannte Vector-Supercomputer, die sehr rechenintensive Anwendungen, beispielsweise im Bereich der Meteorologie verarbeiten. Die US-Behörde hatte japanischen Herstellern vorgeworfen, derartige Rechner zu Dumping-Preisen oder zumindest unterhalb des Wertes der Produktionskosten zu verkaufen.

NEC argumentiert nun, die ITC-Entscheidung stelle eine willkürliche Abschottung des US-Supercomputer-Marktes dar. Insbesondere die Anbieter Cray und Silicon Graphics sollten dabei vor unliebsamer Konkurrenz geschützt werden. "Die ITC hat einen künstlichen Markt geschaffen, um eine Bedrohung von Cray zu begründen", beschwerte sich Samuel Adams, Vice-President Sales and Marketing bei HNSX mit Sitz in Littleton, Massachusetts. Obwohl US-Hersteller den Markt dominierten, habe die ITC eine Bedrohung der heimischen Anbieter festgestellt.