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03.12.2007 - 

Argumente gegen den Einsatz von Consumer-PCs in Unternehmen

Nein zu Consumer-PCs

Der Mittelstandskunde steht mit dem Retail-Flyer unterm Arm im Laden eines Fachhändlers. Nun heißt es, den Kunden weg von der Preisdiskussion zu bringen und ihn mit Argumenten zu überzeugen.

Von Beate Wöhe

Consumer-PCs machen in IT-Landschaften keine gute Figur.
Consumer-PCs machen in IT-Landschaften keine gute Figur.

Laut dem IT-Marktforschungsunternehmen Gartner gehen manche Unternehmen fälschlicherweise davon aus, dass kostengünstigere Consumer-PCs geeignet sind, im Arbeitsumfeld genutzt zu werden. Firmen die in Consumer-PCs und -Notebooks investieren, riskieren aber langfristig höhere Kosten durch instabile Plattformen, unzureichende Qualitätskontrollen und begrenzten Support. "Viele Consumer-Geräte sind nicht für IT-Systeme innerhalb von Unternehmen geeignet, da ihnen viele Eigenschaften fehlen, die im täglichen Wirtschaftsumfeld benötigt werden", erklärt Leslie Fiering, Research Vice President bei Gartner.

Für Unternehmenseinkäufer zählen Punkte wie Standardisierung und ein geringes TCO. Schon geringe Veränderungen innerhalb einer bestehenden IT-Landschaft können zu Inkompatibilitäten innerhalb des Systems führen und zusätzliche Tests erfordern. Aus diesen Gründen sind Firmeneinkäufer weniger an den neuesten Features interessiert, sondern eher an den folgenden Punkten:

- Plattformstabilität (planbare Funktionalität)
- Längere Produktzyklen (18 Monate und länger)
- Systemaufbau und -eigenschaften
- Qualitätssicherungsprogramme
- Sicherheit und Überschaubarkeit des Systems
- Umfangreiche Beratung durch den Verkäufer
- Garantierter Service über die ganze Produktlebenszeit

Bei Consumer-PCs und -Notebooks wird wenig Augenmerk auf Plattformstabilität oder standardisierte System-Images gelegt. Ebenso fehlen ihnen für viele Unternehmen wichtige Eigenschaften oder Zusatzausrüstung wie Dockingstations. Viele werden außerdem mit den Consumer-Versionen des Windows-Betriebssystems und des Office-Paketes ausgeliefert. Zudem unterliegen diese Geräte vor der Auslieferung oft weniger ausführlichen Tests als Business-PCs, was zu einer um 50 Prozent höheren Ausfallrate und zu höheren Reparaturkosten führen kann.

Meinung der Redakteurin

Weg von der Preisdiskussion, hin zur Nutzenüberzeugung. Das ist oft leichter gesagt als getan, wenn der Mittelstands-kunde mit dem Flyer unterm Arm im Laden steht. Doch auch der unbedarfteste Firmenchef oder Einkäufer sollte sich von qualifiziert vorgetragenen Argumenten geschlagen geben, wenn es um langfristige Kos-tenplanung und die Sicherheit seines IT-Systems geht.