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06.09.2002 - 

Entwicklungs-Tool für Web-Services

.NET-Server bestimmen den Fahrplan für Visual Studio

MÜNCHEN (CW) - Microsoft bemüht sich, seine .NET-Produkte besser aufeinander abzustimmen. Mit den nächsten Versionen von "Visual Studio .NET" sollen Entwickler Applikationen für den künftigen "Windows .NET Server" sowie den kommenden SQL Server (Codename "Yukon") schreiben können.

Die von Microsoft als Minor Update bezeichnete Erweiterung von Visual Studio .NET (Codename "Everett") wird neben Entwicklungswerkzeugen für Basic, C++ und C# auch ein Java-Tool ("Visual J#) enthalten. Ferner liefert Everett Funktionen für Programmierer, die Software für mobile Endgeräte schreiben. Das Entwicklungspaket soll zudem eine enge Kopplung mit dem angekündigten Windows .NET Server erlauben, der etwa zeitgleich mit Everett voraussichtlich Ende dieses Jahres freigegeben werden soll.

Drei Releases erwartet

"Release Candidate 1" des neuen Betriebssystems enthält das ".NET Framework" sowie ein auf UDDI basierendes Web-Services-Verzeichnis.

Im nächsten Jahr soll ein weiteres Update für Visual Studio .NET folgen, das an die kommende Version des SQL Servers angepasst sein wird. Ein drittes Release der Entwicklungsumgebung will Microsoft 2004 auf den Markt bringen, parallel zur Vorstellung einer neuen Windows-Version mit dem Codenamen Longhorn.

Nach Ansicht von Branchenkennern versucht Microsoft mit der Synchronisierung von künftigen Entwicklungs-Tools und .NET-Server-Produkten die bisher mäßige Akzeptanz bei Anwendern für die hauseigene Web-Services-Plattform zu steigern. "Damit können Firmen leichter erkennen, welche Produkte sie benötigen, um Web-Services zum Laufen zu bringen", beurteilt Tyler McDaniel die Strategie des Softwarekonzerns. Nach Ansicht des Analysten der Hurwitz Group ist dies auch erforderlich, da die vielen verschiedenen Bestandteile von .NET für Verwirrung unter den Anwendern sorgten. (fn)