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30.04.2004 - 

Diamant/3 rechnet mit Web-Services

.NET-Server regelt die Finanzen

MÜNCHEN (CW) - Der in Bielefeld ansässige Hersteller Diamant Software hat mit "Diamant/3" ein auf Microsofts .NET-Technik aufsetzendes Programmpaket für die Finanzbuchhaltung und das Rechnungswesen auf den Markt gebracht. Das Produkt erlaubt es, von verschiedenen Standorten per Browser auf einen zentralen Server zuzugreifen.

Der Anbieter Diamant Software hatte bisher eine Windows-basierende Client-Server-Applikation ("Diamant/2") vertrieben. Das neue Diamant/3 vermarkten die Bielefelder nicht als Ablösesystem, sondern als zusätzliche Produktlinie. Gleichwohl bietet der Hersteller den Kunden Werkzeuge, die einen Umstieg auf die .NET-Software erleichtern sollen.

Bei Diamant/3 handelt es sich um eine Neuentwicklung mit Hilfe der Programmiersprache "C#". Zudem lässt sich die Lösung komplett über den Browser bedienen. Damit eignet sich das Produkt laut Anbieter für Unternehmen, die ein zentrales Finanzbuchhaltungssystem betreiben wollen und gleichzeitig unterschiedlichen Niederlassungen einen Zugriff einrichten möchten. Da Client-seitig lediglich der "Internet Explorer 6" vorhanden sein muss, erübrigt sich das Installieren von Desktop-Programmen. Auch Verbände und Rechenzentren sollen Diamant/3 nutzen, wobei mehrere Mandanten auf der Umgebung verwaltet werden können.

Die Bedienoberfläche verwendet keine aktiven Komponenten, für die Benutzerführung erforderliche Sitzungsdaten speichert Diamant/3 lokal in einer Cookie-Datei. Die Geschäftslogik der Software wurde in Web-Services verpackt. Die Dienste wurden von Microsoft zertifiziert (".NET Connected"). Fremdsysteme können über definierte Schnittstellen angebunden werden. Typischerweise betreiben Kunden das Diamant-Produkt gemeinsam mit Software von Drittherstellern. Außerdem integrieren Partnerfirmen die Programme in ihre Lösungen.

Alternative zu Modulen in ERP-Systemen

Nach Angaben von Diamant zeigen auch Anwender von ERP-Software, in denen Finanz- und Rechungswesenmodule enthalten sind, Interesse an dem Produkt. Grund seien die gestiegenen Anforderungen der Firmen in puncto Controlling, die teilweise aus neuen Richtlinien wie etwa Basel II resultierten. Ein Konkurrent des Unternehmens, die ebenfalls auf Software für Finanzwesen spezialisierte Varial, wurde unlängst von der US-amerikanischen Firma Agilisys gekauft. (fn)