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07.05.1993 - 

Mietleitungen verursachen 90 Prozent der Kosten

Netblazer von Telebit routet den WAN-Verkehr ueber Modems

Paul Singh, Direktor fuer Produkt-Marketing bei Telebit, schaetzt, dass der Aufwand fuer Standleitungen etwa 80 Prozent der gesamten Internetworking-Kosten ausmache. Aufgrund der hohen Tarifierung der Telekom betraegt der WAN-Kostenanteil fuer Leitungen in Deutschland laut Singh sogar 90 Prozent. Deshalb lohnen sich nach Aussagen des Managers Leased-Lines erst ab einer taeglichen Nutzungsdauer von etwa fuenf Stunden.

So sieht der Connectivity-Spezialist den typischen Anwendungsbereich fuer Dial-up-Router in Zweigstellen von Unternehmen, fuer die aufgrund ihres geringen Datenaufkommens eine Standleitung zu teuer ist und die deshalb auf analoge oder digitale Telefonleitungen angewiesen sind.

Um Gebuehren zu sparen, beendet der Dial-up-Router eine Verbindung automatisch, sobald kein Datenaustausch mehr stattfindet. Darueber hinaus eigne sich das Geraet als Standleitungs-Backup.

Neben dem eingebauten Modem verfuegt der Netblazer PN ueber serielle Schnittstellen zum Anschluss von weiteren Modems oder ISDN-Terminaladaptern. Auf der LAN-Seite unterstuetzt das Geraet zur Zeit Ethernet mit AUI-, BNC- sowie 10Base-T-Anschluessen. Eine Unterstuetzung von Token Ring und Local Talk ist geplant.

Wie seine grossen Brueder routet der Neuling die Netzprotokolle TCP/IP, IPX und Appletalk Phase 2. Mit Hilfe von SNMP kann der Router ueber Management-Konsolen wie Sunnet Manager oder HPs Openview verwaltet werden.

Um ungebetene Gaeste vom LAN fernzuhalten, bietet der Router fuenf Sicherheitsebenen: User-Kennwort/ID, Rueckruf, verschluesseltes Handshaking, IP-Filter und Kerberos, ein vom MIT entwickeltes Authentisierungsschema.